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Ringeltaube

Spuren, Trittsiegel und Fährten


Die Ringeltaube ist überall. In Parks, Wäldern, auf Feldern – kaum ein Vogel ist häufiger anzutreffen als sie. Trotzdem schaut kaum jemand genauer hin.

Dabei lohnt es sich. Wer einmal gelernt hat, ihre Trittsiegel zu erkennen, entdeckt sie plötzlich auf jedem Waldweg, im feuchten Sand am Teich, im Schnee unter der Fütterung.

Auf dieser Seite zeige ich dir, woran du die Spuren der Ringeltaube erkennst – mit echten Fotos aus dem Feld.

Das Trittsiegel der Ringeltaube

Vier Zehen, eine davon nach hinten – das ist das typische Muster eines Vogelfußes. Bei der Ringeltaube fällt besonders auf: Die Mittelzehe und die Hinterzehe sind leicht nach innen gebogen. Das gibt dem Abdruck eine charakteristische, leicht geschwungene Form.

Die Fußunterseite ist wulstig und gut erkennbar – ähnlich wie bei Krähen. Genau das führt manchmal zur Verwechslung.

Wie unterscheidest du Ringeltaube und Krähe?

Vier Merkmale helfen weiter:

  • Anliegende Zehe: Bei Krähen und Raben sind die Innenzähne viel enger anliegend an der Mittelzehe.
  • Größe: Der Abdruck der Krähe ist deutlich größer.
  • Gangbild: Die Taube geht – Schritt für Schritt, immer abwechselnd. Die Krähe hüpft auch mal, dann liegen beide Abdrücke nebeneinander.
  • Schrittlänge: Die Schritte der Ringeltaube sind sehr kurz.

Im feuchten Boden, im Schnee oder auf weichem Waldboden lassen sich diese Merkmale gut ablesen. Wer einmal beide Spuren nebeneinander gesehen hat, verwechselt sie kaum noch.

Unten auf dem Bild siehst du auch noch Abdrücke einer Ringeltaube. Das Bild ist 2025 an der Elbe entstanden.


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