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Hör auf, mit deinem Zelt zu ringen: Was Anfänger über den Aufbau eines Zelts wissen müssen

Egal, wie beeindruckend die technischen Daten oder wie modern die Materialien sind – dein Zelt nützt dir nichts, wenn du nicht weißt, wie du es aufbaust.

von Martin Gebhardt | Camping | noch kein Kommentar
Hör auf, mit deinem Zelt zu ringen: Was Anfänger über den Aufbau eines Zelts wissen müssen

Martin Gebhardt

Von Martin Gebhardt. Schaue auf seine “Über mich”-Seite und abonniere seinen Newsletter.


Du hast also dein erstes Zelt gekauft. Herzlichen Glückwunsch!

Ganz gleich, wie beeindruckend die technischen Daten oder wie hochmodern die Materialien sind, dein Zelt nützt dir nichts, wenn du nicht weißt, wie du es richtig aufstellst.

Zwar hat jedes Zeltmodell seinen eigenen Aufbau, doch die folgenden sechs Schritte sind grundlegende Prinzipien, die dir eine sichere, trockene und gemütliche Nacht in der Natur ermöglichen.

Übe zuerst zu Hause

Stelle dir Folgendes vor: Du kommst in der Abenddämmerung nach einem langen, anstrengenden Wandertag ins Lager.

Du kannst es kaum erwarten, dich mit einer Tüte Nudeln und Tomatensoße niederzulassen. Die Stärkung brauchst du jetzt, um dann in deinen Schlafsack zu kriechen und die Nacht zu verbringen.

Du legst also deinen Rucksack ab und holst dein Zelt heraus.

Zwanzig Minuten später fummelst du immer noch an einem Gewirr von Stangen herum. Deine Finger werden schon taub, als die Nacht hereinbricht.

Du hast einen Bärenhunger und dein Zelt liegt in einem Haufen auf dem Boden. Verdammt!

Vielleicht hättest du vorausplanen sollen.

Der vielleicht wichtigste Tipp: Baue deine neue Unterkunft niemals zum ersten Mal im Gelände auf.

Manche Zeltaufbauten sind komplizierter als andere, und selbst die räumlich begabtesten Rucksacktouristen müssen vielleicht erst ein wenig herumprobieren, bevor sie die Konstruktion verstehen.

Es ist besser, diesen Prozess gut gestärkt in deinem Wohnzimmer oder in deinem Garten zu durchlaufen, als im Camp, wo das Spiel beginnt und die Bedingungen rau sind.

Einige Hersteller bieten sogar YouTube-Videos mit Aufbauanleitungen an.

Bevor du dich auf den Weg machst, solltest du dein Zelt wieder einpacken und sicherstellen, dass alle Teile vorhanden sind.

Hinweis: Nicht alle Zelte werden mit Heringen geliefert, und einige haben nur fadenscheinige Heringe.

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Finde einen guten Lagerplatz

Die Wahl des richtigen Platzes für die Nacht ist eine hohe Kunst.

Im Allgemeinen solltest du eine flache, glatte Oberfläche wie z. B. verdichtete Erde aufsuchen.

Vermeide Vertiefungen, in denen sich im Falle eines Regengusses Wasser ansammeln könnte, und suche stattdessen nach gut durchlässigen Stellen.

Vergiss nicht, nach toten Ästen oder anderen potenziellen Gefahren Ausschau zu halten, bevor du dein Zelt aufstellst.

Und bereite alles vor.

Lege zunächst die Zeltunterlage oder das Bodentuch in der Richtung aus, in der du schlafen möchtest.

Nicht alle Zelte werden mit einer Zeltunterlage geliefert, aber sie sind sehr nützlich, um das Zelt vor unwegsamem Boden, Steinen und Kakteen zu schützen. Du schaffst damit auch eine zusätzliche Schutzschicht gegen Nässe.

Lege deinen Zeltkörper auf die Unterlage und achte dabei auf die Position der Türen. Wenn es windig ist, musst du eventuell die Ecken mit Steinen beschweren oder diese Ecken vorher abstecken.

Und generell ist es vorteilhaft, den Eingang Richtung Osten aufzubauen. Dann ist die windige Westseite auf der Rückseite vom Zelt.

Baue die Stangen zusammen

Wenn du die Stangen zusammenbaust, setze jedes Teil einzeln ein. Vermeide es, das Ganze vor dir herzuschleudern, damit es zusammenschnappt.

Das könnte nicht nur dazu führen, dass sich dein Partner ein Auge aussticht, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Stöcke brechen oder das Gummiseil reißen.

Wenn du die Stangen Abschnitt für Abschnitt zusammenbaust, ist sichergestellt, dass jedes Teil richtig sitzt und die Stangenenden nicht beschädigt werden.

Unabhängig davon, ob dein Zelt über Stangenhülsen, Ösen oder Clips zur Befestigung am Zeltkörper verfügt, ist es hilfreich, wenn du es mit einem Partner aufbaust.

Stelle dich in die gegenüberliegende Ecken des Zelts, während du die Stangen einsetzt.

Stelle dein Zelt auf

Dieser Schritt hängt von der Konstruktion deines Zelts ab.

Vergewissere dich, dass du alle Teile und Ecken richtig zusammenfügst, alle Schnallen und Clips sicherst, das Außenzelt anlegst und die Gurte und Abspannleinen straff ziehst, damit es straff steht.

Sichere dein Zelt ab

Besonders wenn schlechtes Wetter vorhergesagt ist, muss dein Zelt bombensicher sein.

Als ich mit Camping anfing, habe ich mehrmals mein Tarp nachts wegfliegen sehen. Das willst du nicht erleben bei Regen.

Stecke also alle Ecken ab, und richte die Heringe in Richtung Zelt aus, um maximale Stabilität zu gewährleisten.

In hartem Boden schlägst du die Heringe mit einem Stein vorsichtig ein.

Möglicherweise musst du deinen Aufbau etwas verschieben, um die Heringe um Felsen und Wurzeln herum einzuschlagen. Im Winter verwendest du Totmannverankerungen.

Tipp: Noch besser als Heringe sind Wurzeln und Bäume, an denen du die Seile anbringst.

Richte alle Abspannleinen aus und ziehe sie straff, um dein Zelt vor böigem Wind zu schützen.

Verstaue dein Zelt und die Stangentaschen im Inneren, damit sie nicht weggeweht werden.


Beachtest du die grundlegende Vorgehensweise beim Zelt aufbauen, kann so gut wie nichts mehr schiefgehen. Ich wünsche dir viel Erfolg.

Dein Martin

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Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Howdy, ich bin Martin. Auf meinem Blog lernst du die Basics sowie zahlreiche Details zum Leben in der Wildnis. Mit dem Survival-Basic-Kurs bist du auf dein nächstes Abenteuer erstklassig vorbereitet. Das sind 7 Lektionen, die dir Power für die Wildnis geben.

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