Camping Hacks - diese 10 Tipps solltest du beim Zelten einpacken

Damit du beim Campingausflug für jede Situation gewappnet bist, bekommst du hier die besten Camping-Hacks. Diese 10 Tipps solltest du einpacken beim Zelten.

Camping Hacks - diese 10 Tipps solltest du beim Zelten einpacken

Martin Gebhardt

Von Martin Gebhardt. Schaue auf seine “Über mich”-Seite und abonniere seinen Newsletter.


Beim Campen geht es nicht darum, dass du all den Luxus von Zuhause mit in die Natur nimmst.

Viel mehr geht es darum, mit wenig auszukommen und zu erkennen, welche Dinge eigentlich wichtig sind.

Allerdings kann es immer passieren, dass du wichtige Gegenstände zu Hause vergisst.

Damit dein Campingausflug dennoch nicht im Desaster endet und du für jede Situation gut gewappnet bist, bekommst du hier die besten Camping-Hacks.

1. Salbei gegen Moskitos

Insekten und Moskitos sind mit eines der größten Probleme beim Schlafen in der Natur.

Zu Hause hast du mit Sicherheit an jedem Fenster ein Moskitonetz und hältst dir die lästigen Blutsauger so vom Hals. Beim Campen ist das allerdings nicht so leicht.

Unachtsam wird das Zelt offen stehen gelassen oder die Tür vom Wohnmobil nicht verschlossen und schon hast du die schwirrenden Moskitos an deinem Schlafplatz. Hier hilft wirklich nur eines: Türe zu und Licht aus.

Doch in einer lauen Sommernacht möchtest du sicherlich gemütlich am Lagerfeuer sitzen oder dein Abendbrot draußen genießen. Auch hier bekommst du schnell unangenehmen Moskitobesuch.

Wenn du jetzt nicht zu chemischen Substanzen greifen willst, die du dir auf den Körper schmierst, müssen natürliche Mittel her.

Salbei eignet sich ideal, um Moskitos abzuschrecken. Gib einfach ein paar Blätter ins Lagerfeuer und du wirst direkt merken, dass dich die Plagegeister in Ruhe lassen.

2. Chips und Öl als Grillanzünder

Wenn du beim Campen ein Lagerfeuer oder deinen Grill anschmeißen willst, benötigst du Grillanzünder. Doch was, wenn du sie zu Hause liegen lässt und weit und breit kein Supermarkt zu finden ist? Mit einfachen Dingen kannst du die Anzünder ganz einfach ersetzen.

Chips und Öl helfen dir dabei, dein Feuer schnell in Gang zu bringen. Das Fett in den Chips sorgt nicht nur in deinem Mund für einen leckeren Geschmack, sondern lässt dein Feuer auch so richtig lodern. Generell ist bekannt, dass Öl nicht mit Feuer in Kontakt kommen darf.

Hier besteht die Gefahr einer Stichflamme. Doch bei der geringen Menge, die in den Chips vorkommt, brauchst du dir hier keine Gedanken zu machen. Wenn du jedoch bereits alle Chips verputzt hast, nimm einfach ein Stück Klopapier und träufle etwas Speiseöl darauf.

Nimm hiervon aber nicht zu viel, da sonst die Stichflammengefahr besteht. Ab sofort wirst du keine herkömmlichen Grillanzünder mehr benötigen!

Lesetipp: 5 Tipps zur Sicherheit am Lagerfeuer, die alle Camper beachten sollten

3. Magnete und Wäscheleine für nasse Kleidung

Wenn du eine Weile in der Natur unterwegs bist, musst du natürlich auch ab und zu deine Wäsche waschen. Der Platz, für ausreichend Kleidung ist nicht gegeben. Du musst mit weniger auskommen.

Nimm zum Waschen der Kleidung entweder ein wenig abgefülltes Waschmittel oder einfach dein Duschgel. Doch was tun mit der nassen Kleidung?

Wichtig ist, dass du nur an warmen und sonnigen Tagen wäschst. So trocknet die Kleidung schnell und bleibt nicht lange feucht. Um sie aufzuhängen, musst du unbedingt ein Seil mitnehmen.

Dieses kannst du einfach zwischen zwei Bäume hängen und schon hast du eine super Wäscheleine.

Wenn du nur deine Handtücher trocknen willst, dann nutze Magnete. Hier ist jedoch die Voraussetzung, dass du ein Auto oder einen Camper mit Heckklappe besitzt.

Die Heckklappe öffnest du einfach und schon kannst du mit Magneten deine Handtücher anheften und im Wind trocknen lassen.

4. Gewürzdosen im Miniformat

Nicht nur der Platz für deine Kleidung fällt klein aus, die Küche bietet auch nicht allzu viel Stauraum. Gewürze sind sperrig und nehmen unnötig viel Platz ein. Gerade dann, wenn du nur mit dem Zelt unterwegs bist, hast du erst recht keinen Platz für fünf verschiedene Gewürzdosen.

Hierfür gibt es extra fürs Camping angefertigte Gewürzdosen, die kleiner ausfallen. Die kleinen Dosen sind auch praktischerweise in einer kleinen Tasche verstaut, so dass sie nicht verloren gehen können.

Allerdings musst du hierfür nicht extra Geld ausgeben. Mit ein paar leeren TicTac-Dosen erzielst du den selben Effekt! Fülle deine Lieblingsgewürze einfach in die kleinen Dosen und du kannst sie ideal in deiner Campingküche oder in deinem Rucksack verstauen.

5. Teebeutel und Kaffeefilter für kleine Mengen Kaffee

Es gibt genügend Tipps und Geräte, die dir auch beim Camping zu deinem geliebten Kaffee am Morgen verhelfen.

Neben dem Bialetti und einer Frenchpress kannst du natürlich auch deine Kaffeemaschine von zu Hause mitnehmen. Wenn du allerdings nur alleine unterwegs bist, brauchst du auch nur eine kleine Menge Kaffee.

Hierbei helfen dir Kaffeefilter oder Teebeutel. Fülle einfach losen Kaffee in Teebeutel und gieße diese mit Wasser auf. Wenn du keine leeren Teebeutel hast, kannst du auch einfach Kaffeefilter nehmen.

Fülle den Kaffe in den Kaffeefilter und binde diesen mit Zahnseide, einem Gummi oder einem Strick zu. Lege ihn in deine Tasse und übergieße ihn mit heißem Wasser.

6. Kernseife und Fläschchen zum Duschen

Viel Platz für Duschgel, Shampoo und Haarkur hast du weder im Zelt noch im Camper. Fülle hierfür deine Waschgels einfach in kleinere Fläschchen und nimm sie mit. So ersparst du dir das Kaufen von teuren Probiergrößen.

Wenn du allerdings oft in Hotels unterwegs bist, dann sammle hier einfach alle Probiergrößen ein und nutze sie für deinen nächsten Campingausflug. Die naturfreundlichste Variante sind die kleinen Probiergrößen allerdings nicht. Kernseife bietet dir hier die bessere Alternative.

Mittlerweile gibt es in jeder Drogerie und in jedem Supermarkt feste Seife und festes Shampoo zu kaufen. Diese bieten dir nicht nur den Vorteil, dass sie keinen Müll produzieren, sondern sind auch platzsparend.

Packe deine Seifenstücke einfach in ein Seifensäckchen und hänge es im Zelt oder im Camper auf. So nimmt die Seife keinen Platz weg, sie kann richtig trocknen und verbreitet zudem noch einen angenehmen Duft.

7. Plastikbeutel oder Packsäcke für Kleidung

Beim Campen scheint meist nicht die ganze Zeit die Sonne. Um jedoch deine trockene Kleidung vor Regen oder zu hoher Luftfeuchtigkeit zu schützen, nutze einfach Plastikbeutel.

Müllbeutel sind nicht nur gut für deinen Müll zu gebrauchen, sondern auch, um frische Kleidung trocken zu halten.

Die umweltschonendere Variante sind natürlich Packsäcke. Diese sind wasserdicht und lassen weder Wasser rein noch raus. Lege deine trockene Kleidung einfach in einen Plastikbeutel oder einen Packsack.

So verhinderst du, dass sie an regnerischen Tagen nass wird. Das hilft im übrigen auch bei zu hoher Luftfeuchtigkeit.

Hier eine Empfehlung von mir zu einem Packsack:

8. Taschenlampe und Wasserflasche für gemütliches Licht

Du hast mal wieder die Kerzen zu Hause vergessen und an die Lichterkette auch wieder nicht gedacht?

Klar, ein Lagerfeuer sorgt immer für gemütliches Ambiente und ausreichend viel Licht. Doch bei Regenwetter brennt das Feuer nicht allzu lange.

Um nicht im Dunkeln sitzen zu müssen, aber auch nicht vom hellen Licht der Taschenlampe geblendet zu werden, nutze eine Wasserflasche.

Dafür schaltest du einfach die Taschenlampe deines Handys an und legst dein Handy mit dem Bildschirm nach unten auf einen Tisch.

Auf das direkte Licht stellst du nun eine Wasserflasche. Durch die Flasche wird das Licht gebrochen und es entsteht ein gemütliches und nicht allzu helles Licht.

9. Zeitungspapier und das Autogebläse für trockene Schuhe

Auch die wasserfesten Schuhe können mal nass werden. Z. B., wenn man sie einfach im Regen draußen stehen lässt... Bei sonnigem Wetter trocknen sie jedoch rasch und sind wieder einsatzfähig. Doch wie sieht das bei Dauerregen aus?

Barfuß laufen ist beim Campen nur bedingt eine Lösung. Erstens ist es meist zu kalt, sodass du dich erkältest oder der Untergrund tut einfach nur weh beim Gehen. Schuhe sind also, zumindest bei schlechtem Wetter, ein Muss.

Wenn es wieder am Regnen ist und deine Schuhe schon klitschnass sind, helfen dir zwei Möglichkeiten und am besten beide Tipps zusammen. Knülle etwas Zeitungspapier in deine Schuhe und stelle sie im Fußraum deines Autos hin.

Bei der nächsten Autofahrt schaltest du die Heizung auf maximale Temperatur und auf maximale Stärke. Du wirst sehen, dass deine Schuhe innerhalb von 10 Minuten wieder trocken sind.

Wenn du keine Zeitung dabei hast, ist das auch nicht schlimm. Stopfe einfach ein paar getragene Kleidungsstücke in die Schuhe oder stelle sie einfach ohne irgendetwas vor das Gebläse.

10. Klopapier in die Trinkflasche

Hört sich im ersten Moment vielleicht komisch an, ist aber einer der besten und wichtigsten Hacks für jeden Camper.

In eine leere, gut getrocknete Wasserflasche stopfst du einfach eine Rolle Klopapier. Du fragst dich jetzt sicherlich, wie die dicke Rolle durch die kleine Öffnung passen sollte.

Dafür musst du nur die Flasche an einer Stelle aufschneiden und dann mit Panzertape oder wasserfestem Klebeband wieder verschließen. Vorher ist es aber wichtig, dass du das Endstück deiner Rolle zuerst durch die Öffnung der Flasche ziehst, da du sonst nicht mehr herankommst.

Somit hast du einen idealen Klopapierspender. Das ist vor allem genial, weil du die Flasche einfach wieder zu schließen kannst. So wird das Klopapier nicht feucht und bleibt immer einsatzfähig.

Fazit

Mit diesen 10 Camping-Hacks bist du für jede Situation auf dem Campingplatz oder in der freien Natur gut gewappnet.

Es besteht also kein Grund mehr zur Panik, wenn du mal irgendetwas Wichtiges zu Hause liegen gelassen hast oder das Wetter mal wieder nicht so richtig mitspielen will.

Für die meisten Problem gibt es eine Lösung und schlechte Laune ist im Urlaub nun wirklich nicht angebracht.

Nimm es mit Humor, wenn mal etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast und werde kreativ.


Welche Camping-Hacks kennst du noch? Schreib sie hier in die Kommentare und lass uns alle daran teilhaben.


P. S.: Du suchst die beste und hochwertigste Outdoor-Ausrüstung? Also, nie wieder Müll kaufen? Dann gehts hier zu den Kaufratgebern.


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Über den Autor

Martin Gebhardt

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Howdy, ich bin Martin. Auf meinem Blog lernst du die Basics sowie zahlreiche Details zum Leben in der Wildnis. Mit dem Survival-Basic-Kurs bist du auf dein nächstes Abenteuer erstklassig vorbereitet. Das sind 7 Lektionen die dir Power für die Wildnis geben.



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