3 Tricks, um Zunder und Kleinholz zu bearbeiten

Kategorie: Survival | 4 Kommentare


Martin Gebhardt

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3 Tricks, um Zunder und Kleinholz zu bearbeiten

Die heutigen 3 Tricks werden für dich schräg klingen. Das wusste ich schon vor dem Experiment.

Und wenn du dein Messer beherrschst und liebst, wirst du nicht auf diese 3 Methoden zugreifen.

Aber ich bin ein Mensch, der offen für Neues ist. Ich möchte neue Sachen ausprobieren. Was ist, wenn doch mal kein Messer vor dir liegt?

Erfahre jetzt, wie dir Küchen- und Bürogeräte helfen, deinen Zunder und deine Sticks für dein Feuer zu bearbeiten.

Das Video zu den 3 Tricks

Schau dir mein Video zu den Tricks an.

Feine Edelstahlreibe

Nun, eigentlich reibst du damit deinen Parmesan oder deine Karotten.

Aber die Reibe kann auch großartig deinen Zunder zerkleinern. Am besten eignet sich ein Stück Kienspan.

Heraus kommen feine Späne deines Kienspans. Sie sind perfekt, um ein Feuer zu entzünden.

Und wenn du deinen Kienspan kleinreibst, duftet das herrlich nach Harz. Schon deshalb solltest du es versuchen.

Die feinen Späne vom Kienspan entzündest du mit dem Feuerstahl, dem Schlageisen oder einer Lupe.

Eine Reibe kann großartig deinen Zunder zerkleinern
Eine Reibe kann großartig deinen Zunder zerkleinern

Lesetipp: “Was ist ein Kienspan? [Bedeutung, Herkunft, Anwendung]”.

Anspitzer

Anspitzer für Stifte gibt es in verschiedenen Größen. Ich empfehle dir einen zu nehmen, in den ein dicker Stock passt.

Denn mit einem Anspitzer stellst du feine Holzblättchen her, die du über deinen brennenden Zunder legst.

Such dir einen Stock und spitze ihn an wie einen Bleistift.

Die Blättchen entzünden sich einwandfrei, da sie fein und luftdurchlässig sind. So dünne Blättchen produzierst du nur mit einem Anspitzer. Ich behaupte sogar, das schaffst du in der kurzen Zeit mit keinem Messer.

Mit einem Anspitzer stellst du feine Holzplättchen her
Mit einem Anspitzer stellst du feine Holzplättchen her

Sparschäler

Größere Holzstücke stellst du mit dem Sparschäler her. Stell dir einfach vor, der Ast wäre eine Möhre. Und dann schälst du drauf los.

Die Holzlocken und Holzsticks legst du dann auf deinen brennenden Zunder. Oder du nimmst sie zum Hochbauen deines Feuers.

Nimm am besten einen geraden Stock, der schält sich leichter. Und klar, der Sparschäler soll scharf sein und am besten aus Metall.

Toll ist: Beim “Schälen” wird der Stock immer dünner und passt dadurch in den Anspitzer. Nimm ihn dann dafür und stelle die feinen Holzplättchen her.

Mit einem Schäler löst du grobe Holzlocken
Mit einem Schäler löst du grobe Holzlocken

Zusammenfassung

Nun, nicht immer ist ein Messer nötig um Holz zu bearbeiten. Mein Experiment ist eher nichts für den Wald, denn wer hat schon eine Käsereibe, einen Anspitzer und einen Sparschäler dabei.

Aber: Ich mag es zu experimentieren und Holz mit verschiedenen Werkzeugen zu bearbeiten. Das gibt mir das Gefühl, dass ich – wenn ich mein Messer wirklich verliere – nicht komplett aufgeschmissen bin.


Wie ergeht es dir dabei?

Magst du solche Experimente?


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