Die F.I.A.B. Mail (Freitag, 22.08.2025)

Die F.I.A.B. Mail (Freitag, 22.08.2025)

Die F.I.A.B. Mail (Freitag, 22.08.2025) – Howdy, ihr wilden Menschen da draußen. Hier kommt dein wöchentlicher Newsletter.

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Edition: Freitag, 22.08.2025

Der Text hier ist die Aufzeichnung vom wöchentlichen Newsletter – der F.I.A.B. Mail von survival-kompass.de


Howdy.

Manchmal braucht es nur einen kleinen Schalter im Kopf.

Einen Wechsel von der lauten Welt der To-dos zur leisen Welt der Entdeckungen. Vom groben Überblick zum feinen Detail.

Genau dafür ist diese Mail da: Ein paar Impulse, die den Blick wieder schärfen und erden.

Schön, dass du dabei bist, Martin.

Los geht's mit diesem Plan:

Fertigkeit 🪓
Interessant 🤩
Ausrüstung ⛺
Bild 🖼️


Fertigkeit:

Hand aufs Herz: Hast du nicht auch schon mal davon geträumt?

Einfach alles hinter sich lassen. Raus in den Wald, ein kleines Lager bauen, am Feuer sitzen und nur für sich sein. 🔥 Unabhängig, frei, verbunden mit der Natur.

Dieser Gedanke hat eine unheimliche Anziehungskraft. Er verspricht eine Pause vom Lärm des Alltags, eine Rückkehr zu etwas Ursprünglichem.

Aber ist das bei uns in Deutschland überhaupt realistisch? Könnte man hier wirklich dauerhaft überleben?

nl camp wald

Ich habe mich intensiv mit dieser Frage beschäftigt, und die romantische Vorstellung trifft bei uns schnell auf eine ziemlich harte Realität. 🤔

Die drei größten Hürden sind nicht die, an die man vielleicht zuerst denkt:

  1. Das Gesetz: Unsere Wälder sind kein rechtsfreier Raum. Vom Feuermachen über das Bauen eines Lagers bis hin zum Jagen und Angeln – fast alles ist streng geregelt. Ohne Erlaubnis vom Besitzer ist man schnell auf illegalem Terrain.
  2. Die Jahreszeiten: Die Natur ist kein Supermarkt, der immer geöffnet hat. Während der Herbst reich an Nahrung sein kann, ist der Winter extrem karg. Sich allein von dem zu ernähren, was der Wald hergibt, ist ohne gezielten Anbau und massive Vorratshaltung kaum möglich.
  3. Die Arbeit: Überleben ist ein Vollzeitjob. Nahrung und Wasser beschaffen, Feuerholz sammeln, den Unterschlupf in Schuss halten – das kostet dich locker 12 von 16 Stunden am Tag. Mit der romantischen Vorstellung von stiller Einkehr hat das wenig zu tun.

Heißt das, der Traum vom Draußensein ist damit geplatzt?

Nein, ganz im Gegenteil. Es zeigt nur, dass es vielleicht nicht darum gehen muss, der Zivilisation für immer zu entfliehen.

Sondern darum, sich wieder bewusst mit der Natur zu verbinden, ihre Regeln zu lernen und ihre Geschenke wertzuschätzen – und das kann man jeden Tag tun. 🧭

Wenn du die ehrliche und ausführliche Antwort auf die Frage nach dem Überleben im deutschen Wald wissen willst – mit allen Fakten zu Ausrüstung, Gesetzen und den wichtigsten Fähigkeiten – dann lies meinen Ratgeber dazu.

👉 [Hier geht's zur ganzen Wahrheit auf dem Blog]


Interessant:

Ganz ehrlich? Lange Zeit war für mich ein Ahorn einfach… ein Ahorn. 🫣

Ich sah das typische Blatt und wusste, was es war. Aber ob es nun ein Spitz-, Berg- oder Feldahorn war? Keine Ahnung. 🤷‍♂️

Vielleicht kennst du das Gefühl: Man kennt das große Ganze, aber die kleinen, feinen Unterschiede, die alles so lebendig machen, gehen im Alltag unter.

Dabei ist es oft ganz einfach, wieder genauer hinzusehen. Man braucht nur einen kleinen Impuls, eine Art Eselsbrücke für die Augen.

Hier ist die, die für mich alles verändert hat:

  • Spitzahorn: Denk an seinen Namen. Das Blatt hat wenige, aber dafür kräftige und sehr klare Spitzen.
  • Bergahorn: Stell dir eine Bergkette vor. Das Blatt hat ganz viele kleine Zacken und Spitzen, wie ein Gebirge am Blattrand.
  • Feldahorn: Dieses Blatt hat weiche, abgerundete Ecken. Es erinnert an die sanften Kurven eines alten Feldwegs.
spitzahorn bergahorn und feldahorn unterscheiden mit bildern

Plötzlich siehst du nicht mehr nur „Ahorn“, sondern erkennst Persönlichkeiten. Jeder Baum erzählt seine eigene kleine Geschichte.

Wenn du das nächste Mal draußen bist, achte mal darauf. Du wirst überrascht sein, wie schnell dein Blick geschärft wird.

In meinem Ratgeber auf dem Blog zeige ich dir das Ganze noch einmal mit Bildern, damit du es dir für immer merken kannst. 🍁

👉 [Hier geht’s zum Ratgeber: Spitz-, Berg- und Feldahorn sicher unterscheiden]


Ausrüstung:

Letztens, im Zoom-Call bei Wildimpuls, sagte ein Teilnehmer zu mir: „Mensch Martin, ich hab’ dein Tarp nachgenäht. Deine Anleitung hat so super funktioniert!“ 😊

Das hat mich riesig gefreut. Denn genau darum geht es doch: Nicht nur Ausrüstung zu konsumieren, sondern sie mit den eigenen Händen zu bauen.

Etwas, das nicht nur funktioniert, sondern auch eine Geschichte erzählt – deine Geschichte. 🛠️

Genau so ein Projekt ist mein selbstgenähtes Tarp aus 100 % gewachster Baumwolle (Oilskin) – ganz ohne Kunststoff und Metall.

Ja, es ist ein kleines Abenteuer und deine Nähmaschine wird ordentlich zu tun haben. Aber das Gefühl, am Ende unter deinem eigenen, selbstgemachten Dach im Wald zu sitzen, ist einfach unbezahlbar. ⛺

Wie du dein eigenes Tarp nähst – die komplette Anleitung mit Werkzeugen, Material und Kosten
Wie du dein eigenes Tarp nähst – die komplette Anleitung mit Werkzeugen, Material und Kosten

Wenn du dich auch an dieses Projekt wagen willst, habe ich die komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich aufgeschrieben – mit Materialliste, Kosten und allen Tricks, die ich dabei gelernt habe.

👉 [Hier geht’s zur kompletten Tarp-Anleitung auf dem Blog]


Bild:

Letzte Woche Urlaub an der Nordsee. An einem Tag waren wir am Strand eines bekannten Touristenortes … Er ist berühmt, er ist riesig und er war: voll. Unglaublich voll.

Tausende Menschen, ein Gewimmel, das mich fast erschlagen hat. Ich stand da und dachte nur: Das hier ist es nicht. Das ist nicht das „Draußen“, nach dem ich mich sehne.

Ein paar Stunden später, an einem stillen Stück Küste, saßen die Kinder im Gras der Salzwiesen.

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Der Wind pfiff leise, im Watt buddelte sich im Schlick eine Krabbe ein, und außer dem Ruf der Vögel war da nichts. Absolute Ruhe. Echte Verbindung.

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Da wurde mir klar: „Draußen“ ist kein Ort, den man auf einer Karte findet. Es ist ein Gefühl. Es ist der Moment, in dem der Lärm des Alltags verstummt und du wieder deine eigene Stimme hörst. Für den einen ist das der einsame Wald, für den anderen der Sonnenaufgang am See.

Die Frage für diese Woche ist vielleicht: Wo ist dein echtes Draußen? Der Ort, an dem du nicht abgelenkt, sondern verbunden bist? Vielleicht ist er näher, als du denkst...


Du siehst: Das echte Abenteuer beginnt nicht auf einer Karte, sondern im eigenen Blick.

Ein Weg, diesen Blick zu schärfen, ist die Dankbarkeit. Genau darum geht es in meiner neuen Podcast-Folge: Wie wir die „Habenseite“ des Lebens wiederentdecken, die schon längst da ist.

Wenn du tiefer in solche Gedanken eintauchen und meine Arbeit unterstützen möchtest, bist du in meiner Steady-Community herzlich willkommen. Jede Mitgliedschaft macht es möglich, diese Impulse weiter mit dir zu teilen.

[Hier kannst du die neue Folge hören & meine Arbeit unterstützen]

In wilder Verbundenheit,
Martin

Dein Martin vgwort

P. S. Du suchst die hochwertigste Outdoor-Ausrüstung? Dann gehts hier zu den Kaufratgebern. Finde hier meine Liste zur eigenen Ausrüstung, die ich regelmäßig nutze.

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Martin Gebhardt

Autor des Ratgebers


Martin Gebhardt

Hey, ich bin Martin und ich bin Wildnis-Mentor. Auf meinem Blog lernst du die Basics sowie zahlreiche Details zum Outdoor-Leben. Schnapp dir meine 35 einfach umsetzbaren Survival-Hacks, um ab morgen nicht mehr planlos im Wald zu stehen. Lies mehr über mich auf meiner “Über mich”-Seite.

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