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Wandertabus: 9 Dinge, die du niemals beim Wandern tun solltest

Es gibt Dinge beim Wandern, die du niemals tun solltest und die ein Tabu sind. Es sei denn, du möchtest die unbeliebteste Person auf dem Wanderausflug sein.

Wandertabus: 9 Dinge, die du niemals beim Wandern tun solltest

Martin Gebhardt

Von Martin Gebhardt. Schaue auf seine “Über mich”-Seite und abonniere seinen Newsletter.


Beginnst du gerade mit dem Wandern oder bist zu schon ein erfahrener Wander-Profi?

Egal – die meisten Menschen wissen, dass sie nicht in Flip-Flops wandern gehen oder Lebensmittelverpackungen aus Plastik im Wald lassen sollten.

Aber die Kultur des Wanderns hat noch viel mehr zu bieten, vielleicht Dinge, die du noch nicht kennst.

Die folgende Liste mit Tipps zum Wandern konzentriert sich auf Wandertabus – Dinge, die du niemals tun solltest.

Es sei denn, du möchtest die unbeliebteste Person auf dem Wanderausflug sein.

1. Füttere und belästige keine Wildtiere

Als Wanderer bist du gegenüber der Natur verantwortlich, in der du dich bewegst. Deshalb füttere niemals Tiere und belästige sie auch in keiner Weise.

Wenn du ein Tier siehst, ist das ein tolles Erlebnis. Genieße es einfach und beobachte es in Ruhe.

Das Füttern führt nicht nur dazu, dass ein Tier krank werden und qualvoll verenden kann. Es kann Tiere dazu bringen, immer mehr die Nähe zum Menschen zu suchen.

Das kann dazu führen, dass es dann vielleicht eingeschläfert werden muss. Aus diesem Grund solltest du auch keinerlei Essensreste auf deinem Weg liegen lassen.

Du findest es bestimmt niedlich, einem neugierigen Tier ein Stückchen Brot zuzuwerfen. Doch das ist es nicht, es ist sogar richtig schädlich für das Tier.

Das solltest du lassen, wenn du ein Tierfreund bist: Füttern von Wildtieren
Das solltest du lassen, wenn du ein Tierfreund bist: Füttern von Wildtieren

Im Grunde ist das überall so, in der Stadt beim Enten füttern oder im Tierpark – füttere die Tiere nicht einfach, nur weil du es süß findest. Besonders bei Wildtieren ist es wichtig, dass du sie in Ruhe lässt. Beeinflusse die Natur so wenig wie möglich.

Egal, wohin du zum Wandern gehst, informiere dich gut über die Bestimmungen und Regeln. In einem Nationalpark gibt spezielle Regeln, wie weit du dich Tieren überhaupt nähern darfst.

Das kann sogar mit einer Geldstrafe oder Gefängnis bestraft werden, wenn du diese Regeln brichst. Generell lege ich dir ans Herz: Sobald ein Tier sein natürliches Verhalten deinetwegen ändert, bist du ihm zu nahe gekommen.

2. Geh zur Seite und mach Platz

Du läufst auf einem Wanderweg bergauf und dir kommen Menschen entgegen. Was machst du?

Eigentlich ist die Regelung recht einfach: auf einem Weg, der nur für Wanderer ausgewiesen ist, haben alle, die bergauf gehen, Vorfahrt. Du musst also nur zur Seite treten, wenn du den Berg hinunterläufst.

Allerdings verhält es sich anders, wenn der Weg zur gemischten Nutzung freigegeben ist. Hier gibt es eine andere Hierarchie:

  1. Alle machen Platz für Pferde mit ihren Reitern.
  2. Wanderer müssen Reitern ausweichen, aber nicht Radfahrern, Mountainbikern und Bikepackern. Hier ist es allerdings manchmal doch einfacher, du weichst einem Biker aus, da er vermutlich eher schlecht ausweichen kann. Besonders, wenn er bergauf fährt, ist er meist außer Puste.
  3. Begegnest du einem Reiter, versuche, den Weg so weit freizumachen, dass die Pferde ein paar Meter Platz haben. Pferde erschrecken sich leicht.
  4. Gib generell Informationen an die Radfahrer oder Reiter weiter, wie die Anzahl der Wanderer, die noch kommt. Dann kann sich der Vorbeiziehende schon darauf einstellen.

Unabhängig von all diesen Regeln ist es gut, wenn du dich generell rücksichtsvoll verhältst und nicht auf dein Recht pochst.

Wandern ist eine großartige Möglichkeit, herauszukommen und die Natur zu erkunden. Aber es kann auch frustrierend sein, wenn man nicht auf andere Rücksicht nimmt.
Wandern ist eine großartige Möglichkeit, herauszukommen und die Natur zu erkunden. Aber es kann auch frustrierend sein, wenn man nicht auf andere Rücksicht nimmt.

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3. Hinterlasse keinen Müll

Ich bin sicher, es ist dir schon bewusst: die wichtigste Regel, die du auf deiner Wanderschaft beachten musst, ist, keinen Müll zu hinterlassen.

Obwohl ich es dir bestimmt nicht erklären muss: Müll in die Natur zu werfen, ist einfach furchtbar für den Planeten und die Menschen.

Warum bist du in der Natur? Um ihre Schönheit zu genießen, die Ruhe und die gute Luft. Wie unvernünftig wäre es also, genau das zu zerstören, was wir ja gerade dort suchen.

Wirf keinen Müll in die Natur, denn du bist auch immer Vorbild für alle anderen. Und außerdem willst du selbst keine bösen Blicke von anderen ernten, oder?

Zu deinem eigenen Vorteil ist es, die Natur von unserem Müll zu verschonen, denn er vergiftet sie und nimmt ihr die Schönheit.

Übrigens: mit Müll meine ich nicht nur Plastikmüll, sondern auch: Bananenschalen, Klopapier und Zigarettenstummeln. Letztere sind nämlich besonders giftig.

Am besten hältst du dich an die Regel für Bushcrafter: Hinterlasse die Natur genau so, wie du sie vorgefunden hast.

Leave-No-Trace ist ein Konzept, das sich auf die Idee bezieht, den menschlichen Einfluss auf die Umwelt zu minimieren. Es ermutigt die Menschen, ihren gesamten Müll zu entsorgen, Feuer zu vermeiden und generell darauf zu achten, ihre negativen Auswirkungen auf die natürliche Umwelt zu begrenzen.
Leave-No-Trace ist ein Konzept, das sich auf die Idee bezieht, den menschlichen Einfluss auf die Umwelt zu minimieren. Es ermutigt die Menschen, ihren gesamten Müll zu entsorgen, Feuer zu vermeiden und generell darauf zu achten, ihre negativen Auswirkungen auf die natürliche Umwelt zu begrenzen.

Lesetipp: Wie du im Wald richtig und nachhaltig auf die Toilette gehst

4. Rauch nicht wie ein Schlot

Du bist es, der entscheidet, wie er sein Leben lebt. Ich möchte dir nicht vorschreiben, das Rauchen sein zu lassen.

Aber ich kann dir sagen, das allerletzte, was ich in freier Natur riechen will, ist Zigarettenrauch (E-Zigaretten gehören genauso dazu!).

Da bekomme ich direkt schlechte Laune, denn er beißt in meiner Nase und ist verdammt unangenehm. Schließlich gehe ich extra in der Natur wandern, damit ich die frische Luft genießen kann.

Außerdem unterschätze nie die Waldbrandgefahr im Sommer. Du willst natürlich nicht, dass ein Waldbrand ausbricht, weil du unachtsam mit deinem Zigarettenstummel umgegangen bist oder dafür sogar ins Gefängnis musst.

Zudem musst du die Reste deiner Zigaretten unbedingt aufheben und mitnehmen, denn – wie schon oben erwähnt –, sind sie verdammt giftig für den Boden.

Mir erscheint es seltsam, sich einen Berg hinaufzuquälen, nur um sich dann oben die Lunge mit giftigem Rauch zu füllen.

Aber okay, wenn das dein Wunsch ist, dann musst du es wohl tun. Denk aber daran, dich so weit wie möglich von anderen Wanderern zu entfernen, besonders wenn eine Brise weht.

Für Nichtraucher ist es nämlich genau das Gegenteil, ihr Erlebnis an der frischen Luft wird durch den Zigarettenrauch nur gestört.

Wenn du Raucher bist, dann bedenke bitte, dass dein Qualm andere stört
Wenn du Raucher bist, dann bedenke bitte, dass dein Qualm andere stört

5. Lauf nicht zu nah an den anderen

Menschen, die wandern, genießen die Ruhe und die Weite der Natur. Lass ihnen diesen Raum.

Klar, es gibt enge Wanderwege, auf denen man sich unvermeidlich näher kommen muss. Ist das aber nicht der Fall, lass genug Platz zwischen dir und anderen Personen, die mit dir wandern.

Normale Wanderwege sind breit genug, um sich gegenseitig Raum zu geben.

Jetzt fragst du dich: wie viel Platz ist angemessen, dass du nicht aufdringlich wirkst, aber auch nicht abweisend weit weg bleibst?

Nun, wie sieht es sonst in deinem Leben aus, wie machst du es in deinem Job? Sei aufmerksam und vertraue auf dein Gefühl für angenehmen Abstand.

Sei einfach höflich: wenn eine schnellere Gruppe hinter euch auftaucht, lasst sie vorbei, anstatt zu versuchen, schneller zu werden.

Wenn du und eine andere Gruppe sich im gleichen Tempo zu bewegen scheinen, leg mal eine längere Pause ein, um sie vorankommen zu lassen, oder beschleunige kräftig, um etwas Abstand zu schaffen.

6. Laute Musik hören

Du weißt es bestimmt: Deine Musik hört sich nur für dich gut an.

Meistens klingt sie schon für jeden anderen schrecklich, der nicht direkt neben dir läuft. Und abgespielte Musik ist in der Natur nichts anderes als Lärm. Sie stört die Umwelt, du erschreckst die Tiere.

Und das hörst du jetzt vielleicht nicht gern, aber: Deine Musik ist nicht so gut, wie du denkst. Selbst wenn du die beste Musik hören würdest, deine Mitwanderer wollen sie nicht hören. Glaub mir.

Das gilt für jede Art von Musik. Für viele Wanderer ist der Aufenthalt im Freien eine Gelegenheit, die Geräusche der Natur zu genießen oder sich mal in Ruhe zu unterhalten. Laute Musik ist Lärmbelästigung – und Lärmverschmutzung für die Umwelt.

Wenn du Musik hören willst (oder, mein Favorit, meinen Podcast), ist das völlig okay – aber dann mit Kopfhörern. Aber pass dabei auf, dass du auf dem Weg immer noch Menschen und Tiere um dich herum hören kannst.

Du kannst zum Beispiel auf einem Ohr deine Musik oder den Podcast hören, das andere Ohr lässt du frei. Dann bist du sicher, dass du Personen hinter dir und andere wichtige Geräusche trotzdem hörst.

Bluetooth Lautsprecher sind einfach nur grausam für Menschen, die die Ruhe und Schönheit der Natur genießen wollen
Bluetooth Lautsprecher sind einfach nur grausam für Menschen, die die Ruhe und Schönheit der Natur genießen wollen

7. Bleib auf den Wegen

Klar, ich verstehe das völlig. Du bist neugierig und hast Lust das Gelände zu erkunden, auch mal die Wege zu verlassen und quer durch den Wald zu laufen.

Trotzdem muss ich dir sagen: tu das nicht. Bleib auf den offiziellen Wegen. Es besteht sonst immer die Gefahr, dass du kleine Pflanzen beschädigst oder Tiere erschreckst.

Wenn kleine Pflanzen beschädigt werden, sterben sie ab. Außerdem musst du davon ausgehen, dass nicht nur du auf diese Idee kommst, quer durch die Natur zu laufen, sondern auch noch anderen Wanderer.

Wenn viele Menschen über den Waldboden laufen, sterben kleine Pflanzen und der Boden erodiert.

Wenn du dir also deinen eigenen Weg bahnst, trägst du leider dazu bei, dass Ökosysteme geschädigt werden, selbst wenn du nur um ein paar Bäume herumgehst.

Bist du weiter weg von den offiziellen Wegen, gerätst du auch selbst in Gefahr. Verletzt du dich, wird es viel schwieriger für ein Rettungsteam, dich zu finden.

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8. Verunstalte Bäume und Felsen nicht

Das Beste ist – und das gilt für Bushcrafter wie für Wanderer: unternimm deine Wanderung so, dass niemand hinterher herausfinden kann, dass du dort warst.

Das größte No-Go ist es, die Umwelt zu belasten, die Natur zu beschädigen.

Aus diesem Grund solltest du als Wanderer das „Hinterlasse keine Spuren“-Prinzip (auch als Leave-no-Trace-Prinzip bekannt) anwenden. Also verlasse nicht den ausgewiesenen Wanderweg. Lass die Natur um dich herum so, wie sie ist.

Aber das ungeheuerlichste Vergehen besteht darin, speziell geschützte Bereiche absichtlich zu verunstalten oder zu zerstören.

Dazu gehört, dass du etwas in die Rinde der Bäume kratzt (was Bäume tötet), Spuren auf Felsen hinterlässt oder heilige, geschützte oder historische Stätten verunstaltest.

Die Strafen hängen vom Bundesland und den Ländern ab, aber es können Geldstrafen bis 50.000 Euro oder mehr und bis zu drei Jahren Gefängnis auf dich zukommen.

Ein No-Go ist, Pflanzen, Bäume und Tieren zu schaden
Ein No-Go ist, Pflanzen, Bäume und Tieren zu schaden

9. Behalte die Kontrolle über deinen Hund

Hast du einen Hund? Als stolzer Hundebesitzer willst du deinen Hund natürlich mit in die Natur nehmen.

Doch achte immer darauf, dass dein ausgewählter Wanderweg hundefreundlich ist. Nationalparks (wie in Berchtesgaden) sind das übrigens meistens nicht.

Doch auch wenn er hundefreundlich ist, heißt das nicht, dass du deinen Hund ohne Leine laufen lassen darfst.

Und auch wenn das explizit erlaubt ist, solltest du deinen Hund so unter Kontrolle haben, dass er dir aufs Wort gehorcht.

Deine Mitwanderer haben vielleicht Angst vor Hunden. Oder sie haben eigene Hunde dabei, dann kann es zu Konflikten kommen.

Bedenke, dass der Haushund kein natürlicher Bestandteil einer Waldumgebung ist. Dein Hund kann Wildtiere wie Wildschweine, Rehe und Kaninchen erschrecken und sein Geruch kleinere Säugetiere verwirren.

Wenn du mit deinem Hund auf Wanderschaft gehst, dann nimm ihn besser an die Leine
Wenn du mit deinem Hund auf Wanderschaft gehst, dann nimm ihn besser an die Leine

Vergiss auch nicht, dass dein freilaufender Hund sich Krankheitserregern aussetzt, besonders im Wasser.

Oder er setzt sich der Gefahr größerer Tiere aus, wie Wildschweine, oder auch kleiner Raubtiere wie Kreuzottern oder fiesen Insekten, wie Zecken.

Und das wundert dich jetzt vielleicht, ist aber verdammt wichtig: Lass niemals den Kotbeutel deines Hundes im Wald liegen. Im Ernst – wenn du es vergessen hast, fahr zurück und hole ihn. Das ist Müll, der für die Natur in jeder Hinsicht schädlich und giftig ist.

Lies auch: Bushcraft mit Hund – worauf musst du unbedingt achten?

Fazit: Um die Natur zu genießen, gibt es Dinge beim Wandern, die du unterlassen solltest

Wandern ist eine großartige Möglichkeit, mit der Natur in Kontakt zu kommen. Es gibt jedoch einige Dinge, die du zu deiner eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer unterlassen solltest.

Ich bin überzeugt, dass nur so ein friedliches und harmonisches Zusammenleben auf dem Trail möglich ist. Du musst bedenken, dass wir oft durch die Wohnzimmer der Wildtiere laufen. Wie wäre das für dich, wenn jemand in dein Wohnzimmer platzt und es sich dort lautstark einrichtet und am Ende Müll hinterlässt?

Eine großartige Geste wäre von dir, wenn du sogar Müll aufsammelst, den andere Menschen – die es nicht besser wussten – hinterlassen haben.

Dein Martin

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Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

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