15 großartige Familien-Camping-Tipps für Anfänger

Camping | noch kein Kommentar | von Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

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Jeder kann campen gehen, aber es gehört mehr dazu, als nur Zelte und Schlafsäcke einzupacken, um ein unvergessliches Campingerlebnis zu haben.

Wäre es nicht toll, wenn dein Campingausflug zu einem vollen Erfolg wird?

So schwer ist das gar nicht. Gib mir ein paar Minuten und ich zeige dir meine Tipps und Tricks für Camping-Beginner.

Egal, ob du einen Ausflug in die Wälder planst oder einfach nur ein Zelt in deinem Vorgarten aufstellen willst. Diese Tipps solltest du nicht ignorieren.

1. Plane im Voraus

Wenn du im Voraus planst, bevor du deinen Campingausflug machst, wird das Abenteuer für dich und deine Familie ein Kinderspiel.

Dazu gehört, dass du Campingplätze reservierst, die Standmiete bezahlst und die Versorgung mit Essen durchplanst.

Sicher weißt du, dass immer wieder mal etwas Unvorhergesehenes eintritt. Gehe also den Extraschritt und organisiere dich. Um so organisierter du bist, desto reibungsloser wird dein Ausflug ablaufen.

2. Klein anfangen

Versuchen nicht, eine ganze Woche zu campen, wenn du das ersten Mal mit deiner Familie campen gehst. Es ist völlig ok, nur einen Wochenendtrip zu machen, um es für dich und deine Kinder einfach zu halten.

Denke daran, dass nicht alle deine Familienmitglieder gleich mit dem rauen Abenteuer leicht zurechtkommen. Das gilt besonders, wenn deine Familie vorher nur Hotels gewohnt war.

Auch empfehle ich dir nicht, gleich eine Kanu-Tour zu machen, die höchsten Berge zu besteigen oder zu kalten Jahreszeiten anzufangen.

Und wenn es erst mal nur der Hinterhof ist zum Testen, ist das auch völlig in Ordnung.

3. Prüfen alle Annehmlichkeiten

Entscheidet zusammen, wo die ganze Familie zelten will. Soll es ein See werden, ein tiefer Wald oder auf eine Berg? Wie sind die sportlichen Aktivitäten auf dem Campingplatz?

Wenn jemand in deiner Familie nicht bereit ist, auf Annehmlichkeiten zu verzichten, versuche, nach Campingplätzen mit fließendem Wasser und Toiletten zu suchen.

4. Zieh die richtige Kleidung an

Die freie Natur ist nicht unbedingt der bequemste Ort, daher ist es hilfreich, sich darauf vorzubereiten. Denke als Erstes an die richtige Kleidung – sie sollte warm und bequem sein.

Packe aber auch leichte Sachen ein, besonders, wenn du im Sommer campen mit deiner Familie gehst. Strapazierfähige und wasserfeste Kleidung gehört genauso dazu, da sie dich bei Regen schützt.

Einfach ausgedrückt: Eine gute Ausstattung macht deine Reise bequemer.

5. Ausrüstung organisieren

Ich hatte am Anfang von meiner Camping-Karriere allerhand Kleinzeug dabei. Überall flog etwas durch die Gegend. Doch dann hatte ich die Faxen dicke und besorgte mir stabile Transportboxen.

Aufbewahrungsbehälter aus Kunststoff sind so genial, um deine Campingausrüstung sicher und organisiert aufzubewahren. Die gibt es im Baumarkt oder online zu bestellen. Ich nutze welche ohne Deckel und auch welche mit Deckel, die dann auch wasserfest abschließen.

6. Bringe einen Schlafsack mit

Das sollte selbstverständlich sein, aber ich muss es erwähnen – gerade für die Anfänger unter euch.

Das Wetter kann sehr unberechenbar sein. Im Sommer sind es tagsüber 25 Grad im Schatten, aber in der Nacht fällt die Temperatur auf unter 10 Grad.

Die Nächte können so kalt sein, dass du frierst, besonders wenn du auf einem Berg oder an einem hoch gelegenen Ort mit der Familie zeltest.

Deshalb ist es ratsam, neben der richtigen Kleidung auch einen guten Schlafsack mitzunehmen. So bleibt ihr warm und steht nicht mit Gänsehaut früh auf.

7. Licht muss her

Um deinen Campingausflug noch komfortabler zu machen, nimmst du für die Nacht eine Taschenlampe mit.

Besonders Stirnlampen haben sich bewährt, weil du mit ihnen die Hände frei hast. Das ist perfekt um nachts auf Toilette zu gehen. ;-)

Hier mein Trick: Schnalle deine Stirnlampe um einen Kunststoffbehälter mit Wasser. Dadurch wird das Licht gedämmt und die du kannst die Helligkeit nutzen, um im Zelt zu lesen.

Lesetipp: Was braucht man für eine Nacht Zelten? (Packliste und Tipps)

8. Spaß und Spiele dürfen nicht fehlen

Campingausflüge müssen nicht langweilig sein. Ganz im Gegenteil.

Erstens gibt es in einer neuen Gegend immer was zu entdecken. Da Kinder eine natürliche Entdeckerfreude besitzen, liegt es Nahe, das Gebiet zu erkunden.

Waldspiele passen wunderbar zum Campingausflug
Waldspiele passen wunderbar zum Campingausflug

Befindet ihr euch in oder an einem Wald, dann schau dir meine 15 Waldspiele an, mit denen du und deine Kinder definitiv Spaß haben.

Teilt euch in Gruppen ein und fordert euch zum Beispiel heraus, wer das Zelt am schnellsten aufbaut oder wer am Ende des Ausflugs den meisten Müll aufsammelt.

Und, wenn es regnet? Dann holt das Kartenspiel heraus und macht es euch im Zelt gemütlich.

9. Stelle dein eigenes Mückenschutzmittel her

Eines der effektivsten und natürlichsten Mückenschutzmittel ist Salbei. Indem du eine kleine Menge davon verbrennst oder ab und zu auf dein Lagerfeuer legst, hältst du die lästigen Moskitos fern.

10. Kaufe dir eine Campingausrüstung von guter Qualität

Sicherlich können billige Campingausrüstungen den Job erledigen.

Aber wenn sie jedes Mal kaputtgehen, nachdem du sie benutzt hast, solltest du auf Lange Sicht mehr investieren.

Such dir eine qualitativ hochwertige Ausrüstung aus und halte Ausschau nach Artikeln, die im Angebot sind.

11. Nimm Feueranzünder mit

Es ist überflüssig zu erwähnen, wie wichtig Feuer bei einem Campingausflug ist.

Anstatt viele Streichhölzer zu verwenden, um ein Feuer zu entfachen, können auch in Vaseline oder Wachs getränkte Wattebällchen oder Wattepads den Zweck erfüllen.

Einmal angezündet, sind sie gute Feuerstarter, die mehrere Minuten lang brennen.

Weiterhin empfehle ich dir auch, dich mit einem Feuerstahl vertrauen zu machen. Mit den Funken entfachst du schnell deinen Gaskocher und du hast Tausende von Zündungen.

Lesetipp: Wie du mit dem Feuerstahl schnell und einfach ein Feuer entzündest (Anleitung + Video)

12. Nimm Babytücher und antibakterielle Tücher mit

Babytücher und antibakterielle Tücher sind ideal, wenn deine Kinder nicht baden oder duschen wollen. Damit bleiben sie trotzdem frisch und sauber.

Die Tücher sind allgemein auch gut geeignet, um Hände und Füße zu reinigen, bevor du das Zelt betrittst oder um einfach mal die klebrigen Finger der Kinder zu säubern.

13. Hinterlasse nichts als Fußabdrücke

Kennst du die "Leave no trace"-Regel? Die ist unheimlich wichtig, wenn du in der Natur unterwegs bist.

Und es gibt ein Sprichwort unter Outdoor-Enthusiasten: "Mache nichts als Bilder, hinterlasse nichts als Fußabdrücke und töte nichts als Zeit".

Wenn du willst, dass deine Kinder als Erwachsene weiterhin die gleiche fantastische Umgebung genießen können, in der ihr gezeltet habt, dann entsorge deinen Müll richtig und lass deine Feuerstelle korrekt verschwinden (Video).

14. Wie steht's mit dem Wetter?

Bevor deine Reise startet, solltest du den Wetterbericht studieren. Wird es regnen? Kommt ein Sturm auf? Wie viel Grad ist tagsüber und auch nachts zu erwarten?

Anhand der Wetter-Informationen packst du deine Ausrüstung und planst deinen Ausflug.

15. Informieren dich über den Ort, an dem du campen möchtest

Informiere dich über Fakten über das Campinggebiet und teile sie deiner Familie mit. Was gibt es für Freizeitveranstaltungen? Welches Wetter herrscht vorwiegend? Bist du in einem fremdem Land unterwegs, erkundige dich über länderspezifische Dinge, wie Maut, Öffnungszeiten, Feiertage.

Außerdem lernst du die Vor- und Nachteile des Campingplatzes kennen und wenn am Ende das Negative das Positive überwiegt, wählst du besser das nächste Mal einen anderen Platz aus.

Zusammenfassung

Camping kann ein geniales Abenteuer für dich und deine Familie sein.

Noch besser wird es, wenn du einen guten Plan mitbringst und du die Reise organisierst.

Es kann auf den ersten Blick viel sein, aber behalte besser diese Camping-Tipps für Anfänger im Hinterkopf und du wirst dir weniger Sorgen machen müssen.

Camping ist nicht einfach, gerade für Beginner, aber mit der richtigen Strategie kann es zum besten und angenehmsten Outdoor-Abenteuer aller Zeiten werden.


Welche dieser Camping-Tipps machst du normalerweise nicht? Ich will es wissen. Erzähle es mir in den Kommentaren.


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