5 Anfängertipps für Camping ohne Strom

Am Anfang mag es überwältigend erscheinen, ohne Strom zu campen. Mit den folgenden fünf Einsteiger-Tipps wird Camping ohne Strom jedoch zum Kinderspiel.

von Martin Gebhardt | Camping | noch kein Kommentar
5 Anfängertipps für Camping ohne Strom

Martin Gebhardt

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Beim Camping geht es vor allem darum, eine Pause vom Alltag zu machen und sich in der freien Natur zu entspannen und aufzutanken.

Viele Camper wollen auch das Campen in der Wildnis ausprobieren, wo es keinen Strom gibt – nur sie und die freie Natur.

Am Anfang mag es überwältigend erscheinen, ohne Strom zu sein.

Aber wenn du weißt, was zu tun ist und wie du mit verschiedenen Situationen umgehst, wirst du feststellen, dass Camping ohne Strom sogar noch lohnender ist.

Mit den folgenden Einsteiger-Tipps für das Campen ohne Strom wirst du eins mit der Natur und kannst dich in der Wildnis richtig entspannen.

Vorbereitet sein

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Reise ist es, gut vorbereitet zu sein.

Das ist umso wichtiger, wenn du vorhast, traditionell zu zelten. Informiere dich unbedingt über den von dir gewählten Campingplatz.

Du weißt, dass es dort keinen Strom gibt, aber gibt es auch eine Wasserquelle? Wo ist der nächste Ort, an dem du in Notfällen um Hilfe bitten kannst?

Außerdem solltest du darauf achten, dass du alles einpackst, was du zum Schlafen, Kochen, Essen, Baden und zur Unterhaltung brauchst. Es wäre hilfreich, wenn du eine Checkliste anfertigst und sie beim Packen benutzt.

Lesetipp: Was sollte man beim Camping nicht vergessen?

Planung der Mahlzeiten

Plane deine Mahlzeiten im Voraus und gestalte so gut es geht die Zubereitung einfach.

Bedenke, dass es keinen Strom gibt und du über einem Lagerfeuer, einem Grill oder einem Gaskocher kochen wirst, je nachdem, was du bevorzugst.

Plane deine Mahlzeiten für jeden Tag deiner Reise und entscheide dich für Rezepte (hier meine Lieblings-Rezepte), die einfach zu kochen sind.

Bereite das Essen nach Möglichkeit zu Hause zu. Packe deine Kühlbox richtig und achte darauf, verderbliche Lebensmittel zuerst zuzubereiten.

Wenn du vorhast, über einem Lagerfeuer zu kochen, stelle sicher, dass du alles hast, was du dafür brauchst, wie in etwa:

  • Grillbesteck / Zange
  • Alufolie
  • Töpfe

Bring Trinkwasser mit

Wenn es im Hinterland keinen Strom gibt, gibt es in der Regel auch keine Trinkwasserversorgung.

Es ist wichtig zu prüfen, ob es an dem von dir gewählten Ort eine Wasserquelle gibt. Wenn es eine gibt, ist sie in der Regel zum Baden und Geschirrspülen geeignet, aber nicht zum Trinken.

Nimm sauberes Trinkwasser mit, das für die gesamte Reise ausreicht. Du kannst Wasser in großen Flaschen oder in kleineren Einzelflaschen kaufen, beziehungsweise Leitungswasser abfüllen in große Kanister.

Achte auf genug Trinkwasser, wenn kein Trinkwasser am Campingplatz verfügbar ist
Achte auf genug Trinkwasser, wenn kein Trinkwasser am Campingplatz verfügbar ist

Nimm eine Lichtquelle mit

Du brauchst eine Lichtquelle, um dich auf dem Campingplatz bewegen zu können – vor allem nachts.

Du kannst ein Lagerfeuer anzünden, aber das kannst du nicht bewegen oder in dein Zelt bringen.

Stelle daher sicher, eine Taschenlampe, eine Laterne, einige Kerzen und zusätzliche Batterien mitzubringen.

Eine Taschenlampe ist beim Camping Pflicht
Eine Taschenlampe ist beim Camping Pflicht

Werde ein Lagerfeuer-Guru

Lagerfeuer sind bei jedem Outdoor-Abenteuer beliebt und eine tolle Möglichkeit, das Lager nachts zu beleuchten.

Das Entfachen eines Lagerfeuers ist jedoch eine Fähigkeit, die nur mit viel Mühe zu perfektionieren ist. Wenn du neu im Feuermachen bist, nimm dir die Zeit, zu Hause an einer Feuerstelle zu üben, bevor du nach Hause gehst.

Am besten schaust du dir dazu meinen Ratgeber hier auf der Website an: "Wie entzünde ich ein Feuer? [in 10 Schritten zum Erfolg]".

Wenn du das Feuermachen zu Hause vor deiner ersten Reise nicht üben kannst, kannst du dir YouTube-Videos ansehen, Anleitungen lesen und eine gute Vorstellung davon bekommen, was es bedeutet, ein Feuer zu machen.

Wenn du dann ein paar hochwertige Feuerzeuge, Anzünder und gutes Anzündmaterial wie Pappe und alte Zeitungen mit auf die Reise nimmst, bist du bestens gerüstet.

Tragbare Powerbanks mitnehmen

Machen wir uns nichts vor: Wir sind in hohem Maße auf Strom angewiesen, um unsere Telefone, Kameras, E-Reader, GPS-Geräte und sogar Taschenlampen zu betreiben. Daher ist es wichtig, dass wir eine Möglichkeit haben, unsere Geräte aufzuladen.

Wenn du nicht vorhast, komplett ohne Strom zu leben, ist ein Satz tragbarer Powerbanks eine gute Ergänzung zu jeder Campingausrüstung.

Und wenn du mit dem Auto campst, kannst du oft mit größeren Powerbanks auskommen, die genug Saft haben, um mehrere Smartphones aufzuladen. Für Rucksacktouren solltest du so leicht wie möglich sein.

Halt dich warm

Unabhängig von der Jahreszeit, in der du zelten gehst, ist es wichtig, dass du dich auf kalte Nächte vorbereitest.

Nimm einen Wollpullover, Wollsocken, dicke Decken, zusätzliches Bettzeug, Schlafunterlagen und einen Thermoschlafsack mit.


Campen ohne Strom wird mit der Zeit immer einfacher – beachte einfach diese einfachen, aber effektiven Tipps.


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Über den Autor

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Howdy, ich bin Martin. Auf meinem Blog lernst du die Basics sowie zahlreiche Details zum Leben in der Wildnis. Mit dem Survival-Basic-Kurs bist du auf dein nächstes Abenteuer erstklassig vorbereitet. Das sind 7 Lektionen die dir Power für die Wildnis geben.



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