7 Geschenkideen mit Waldgefühl zum Selbermachen
👉 Das Wichtigste in Kürze
- Sieben Geschenkideen, die Naturmaterial, Handarbeit und Zeit verbinden: Blätter-Lesezeichen, Grußkarten mit Blätterdruck, Hagebutten-Tee, Harzsalbe, geschnitzter Pfannenwender, Lederbeutel und Birkenrindendose.
- Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade: Papierarbeiten für den Einstieg, Tee und Salbe mit sorgfältiger Vorbereitung, Schnitzen und Rindenarbeiten als vertiefendes Naturhandwerk.
- Nicht alles kommt aus dem Wald. Leder, Papier, Farbe, Wachs oder Schnur kommen dazu. Den persönlichen Wert gibst du mit deinen Händen und deiner Zeit.
- Plane Vorlauf ein: Blätter müssen pressen, Hagebutten trocknen, Holz braucht mehrere Arbeitsphasen.
- Sammle mit Rücksicht: kleine Mengen, keine lebenden Bäume verletzen, Holz und Rinde nur aus erlaubter Quelle.
- Perfekt muss nichts sein. Entscheidend ist, dass jemand merkt: Da hat sich jemand Zeit für mich genommen.
Vor ein paar Wochen war ich mit meinen Kindern Blätter sammeln.
Knallrot. Zitronengelb. Rostorange. Kein Blatt sah aus wie das andere.
Und dann erzählte eine Wildimpuls-Teilnehmerin beim virtuellen Lagerfeuer, dass sie ihre Herbstblätter laminiert und zu Weihnachten als Lesezeichen verschenkt.
Seitdem geht mir diese Idee nicht mehr aus dem Kopf.
Denn was verschenken wir eigentlich?
Noch ein Ding, das im Schrank verschwindet? Etwas, das schnell bestellt, schnell ausgepackt und schnell vergessen ist?
Oder etwas, das jemand in der Hand hält und merkt: Da hat sich jemand Zeit für mich genommen.
Ein Blatt-Lesezeichen erinnert an einen Spaziergang. Eine bedruckte Karte trägt eine persönliche Nachricht. Ein handgeschnitzter Pfannenwender begleitet jemanden in der Küche.
Ich habe dir sieben Ideen zusammengestellt. Manche brauchen nur einen Nachmittag, andere ein paar ruhige Abende. Ein Teil des Materials und viele Anregungen kommen aus der Natur. Den Rest gibst du dazu: deine Hände und deine Zeit.
Und ganz ehrlich: Die Ideen funktionieren nicht nur zu Weihnachten. Auch zum Geburtstag, als kleines Mitbringsel oder als gemeinsamer Werkelnachmittag.
Die sieben Ideen auf einen Blick
Die Zeitangaben sind grobe Orientierungen. Sammeln, Einkaufen, Üben und Nacharbeiten kommen gegebenenfalls dazu.
| Geschenk | Aufwand | Vorlauf beachten | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Blätter-Lesezeichen | Einfach | Blätter müssen erst pressen und trocknen | Menschen, die gern lesen |
| Grußkarten mit Blätterdruck | Einfach, gut mit Kindern | Farbe trocknen lassen | Persönlichen Grüßen |
| Hagebutten-Tee im Glas | Einfach, aber sorgfältig | Entkernen und vollständiges Trocknen | Teetrinkern |
| Harzsalbe | Mehr Vorbereitung | Nur nach geprüftem Rezept | Menschen, die Selbstgemachtes schätzen |
| Geschnitzter Pfannenwender | Anspruchsvoller | Mehrere Arbeitsphasen | Menschen, die gern kochen |
| Lederbeutel | Überschaubar | Passendes Leder besorgen | Kleinen Alltagsschätzen |
| Birkenrindendose | Mittel bis anspruchsvoll | Material aus erlaubter Quelle | Naturhandwerk-Fans |
Sammeln mit Rücksicht
Bevor du losziehst, ein paar Grundsätze:
- Kleine Mengen nehmen. Lass reichlich liegen für Tiere, Zersetzung und natürliche Kreisläufe.
- Keine lebenden Bäume verletzen. Kein Harz durch Anritzen gewinnen, keine Rinde vom Stamm ziehen.
- Schutzgebiete und Eigentum respektieren. Naturschutzgebiete, Nationalparks und Privatflächen sind tabu.
- Holz und Rinde sind ein Sonderfall. Die Handstraußregel nach § 39 Abs. 3 BNatSchG erlaubt die pflegliche Entnahme kleiner Mengen bestimmter Naturmaterialien für den persönlichen Bedarf. Eine pauschale Freigabe für Holz oder größere Rindenstücke folgt daraus nicht. Kläre die Materialquelle mit dem Eigentümer oder der zuständigen Stelle.
- Für die Küche nur sicher bestimmte und geeignete Materialien verwenden.
Mehr dazu: Die Handstraußregel: Was du in Deutschland pflücken darfst und Darf ich Äste und Holz im Wald sammeln?
1. Blätter-Lesezeichen: ein Stück Herbst zwischen den Buchseiten
Die Idee, mit der alles angefangen hat.
Bunte Blätter trocknen, zurechtschneiden, laminieren. Und aus einem Herbstfund wird ein Lesezeichen, das jemanden bei jeder Lesepause an einen Spaziergang erinnert.
Was du brauchst:
- Gesammelte Blätter
- Saugfähiges Papier
- Eine Blumenpresse oder ein dickes, beschwertes Buch
- Schere
- Laminierfolie und gegebenenfalls ein Laminiergerät
- Optional: schmaler Karton als Träger, ein Band

So gehst du vor:
- Blätter auswählen. Saubere, möglichst unbeschädigte Blätter. Dünne Blätter lassen sich leichter verarbeiten als dicke mit kräftigem Stiel.
- Pressen und trocknen. Zwischen saugfähiges Papier legen und beschweren, bis sie vollständig trocken sind. Das ist der wichtigste Schritt: Feuchte Blätter gehören nicht unter die Folie.
- Anordnen. Ein einzelnes Blatt oder eine kleine Zusammenstellung in Lesezeichenform legen, bei Bedarf auf einem Streifen Karton.
- Laminieren. Nach Anleitung von Gerät oder Folie.
- Ausschneiden. Rundherum einen geschlossenen Folienrand stehen lassen. Wenn du ein Loch für ein Band stanzen willst, dann nur im äußeren Folienbereich.
Die persönliche Note: Schreib auf die Rückseite, von welchem Baum das Blatt stammt, wann du es gefunden hast oder einen kurzen Gruß. Als Beilage zu einem Buch wird daraus ein richtig schönes Geschenk.
Gut zu wissen: Die Farben können sich mit der Zeit verändern. Das gehört dazu.
Ohne Folie geht es auch: Wer auf Kunststoff verzichten möchte, klebt das gepresste Blatt auf Karton. Das schützt anders als eine geschlossene Laminierung, sieht aber ebenfalls schön aus. Eine solche Papiervariante zeigen auch die Niedersächsischen Landesforsten in ihrem Magazin Waldstück.
Wenn du beim Sammeln auch wissen willst, welches Blatt zu welchem Baum gehört: Wie du Spitz-, Berg- und Feldahorn unterscheidest
2. Grußkarten mit Blätterdruck: jedes Blatt hinterlässt eine andere Spur
Für diese Idee brauchst du kein zeichnerisches Talent. Die Blattadern, der Umriss und die kleinen Unregelmäßigkeiten übernehmen die Gestaltung für dich.
Blatt mit Farbe bestreichen, aufs Papier drücken, fertig. Das geht wunderbar auch mit Kindern.
Und das Schöne: Eine selbst gedruckte Karte ist ein eigenes Geschenk oder die perfekte Ergänzung zu allen anderen Ideen in diesem Artikel.

Was du brauchst:
- Blätter mit gut sichtbaren Adern (auch Farnwedel funktionieren)
- Kartenpapier oder gefalteten Karton
- Bastelfarbe, für Kinder altersgerecht
- Pinsel oder kleinen Farbroller
- Unterlage, etwas Hilfspapier und Wasser zum Reinigen
So gehst du vor:
- Blatt säubern und trocken tupfen.
- Eine dünne Farbschicht auf eine Seite auftragen. Die Blattunterseite ist oft spannender, weil die Adern dort stärker hervortreten.
- Erst auf Restpapier ausprobieren.
- Blatt mit der Farbseite aufs Kartenpapier legen, mit Hilfspapier abdecken und gleichmäßig andrücken.
- Vorsichtig abheben und trocknen lassen.
- Erst dann die persönliche Nachricht schreiben.
Typische Stolpersteine:
- Zu viel Farbe verdeckt die feinen Strukturen.
- Verrutschen ergibt einen Doppelabdruck.
- Deshalb: Der erste Versuch gehört auf einen Übungsbogen.
Gestaltungsideen: ein einzelnes großes Blatt in der Mitte, eine kleine Blattgruppe oder ein wiederholter Abdruck als Rand. Die Niedersächsischen Landesforsten zeigen im oben verlinkten Magazin übrigens, wie man mit Naturmaterialien sogar Geschenkpapier bedruckt. Das passt gleich mit zur Verpackung.
3. Hagebutten-Tee im Glas: ein kleiner Wintervorrat zum Verschenken
Ein Geschenk für alle, die gern Tee trinken. Und eines, das vom Sammeln und Verarbeiten erzählt.
Was du brauchst:
- Sicher erkannte, einwandfreie Hagebutten
- Ein Messer und eine saubere Arbeitsfläche
- Eine Trocknungsmöglichkeit (Dörrgerät oder Backofen mit niedriger Temperatur)
- Ein sauberes, trockenes Glas und ein Etikett

So gehst du vor:
- Vorbereiten. Stiele und Blütenreste entfernen, Früchte waschen.
- Halbieren und entkernen. Kerne und die feinen Härchen sorgfältig entfernen. Das ist die Fleißarbeit, aber sie lohnt sich, denn die Härchen reizen Mund und Hals. (Du kannst die Haare auch dran lassen, dann musst du aber alles durch einen Teefilter geben.)
- Schonend trocknen. Bei höchstens 40 °C. Diese schonende Temperatur empfiehlt das Umweltbundesamt Österreich. Wie lange das dauert, hängt von Gerät, Feuchtigkeit und Fruchtgröße ab. Lieber zu lang als zu kurz.
- Auskühlen lassen. Erst vollständig trocken und abgekühlt ins Glas. Eine noch feuchte Mischung schimmelt.
- Beschriften. Inhalt und Herstellungsdatum aufs Etikett.
Zubereitung fürs Etikett: Das Umweltbundesamt Österreich nennt sechs Fruchthälften auf 250 ml kochendes Wasser, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Diese Anleitung kannst du direkt aufs Glas schreiben.
Lagerung: kühl, trocken und dunkel.
Ein ehrlicher Satz zum Vitamin C: Hagebutten enthalten viel Vitamin C. Wie viel davon im fertigen Tee ankommt, hängt aber von Trocknung, Lagerung und Zubereitung ab. Ein schönes Geschenk ist der Tee trotzdem. Ein Heilmittel versprechen würde ich damit nicht.
- Alles zur Ernte und weiteren Rezepten: Die Hagebutte: So erntest und verarbeitest du die Vitamin-C-Bomben
- Und was du im Herbst sonst noch sammeln kannst: Was kann ich im Herbst sammeln?
4. Harzsalbe: Naturhandwerk im kleinen Döschen
Harz ist eines meiner liebsten Naturmaterialien. Klebrig, duftend, vielseitig. Und aus ihm lässt sich eine Salbe herstellen, die in einer kleinen Dose ein wirklich besonderes Geschenk ist.
Die wichtigste Regel zuerst: Nur überschüssiges Harz an Nadelbäumen sammeln. Bäume nie selbst anritzen.
Harz ist der Wundverschluss des Baumes. Es schützt ihn vor Pilzen und Schädlingen. Deshalb:
- Keine frischen Wunden öffnen
- Keine Rinde verletzen
- Keinen Wundverschluss abkratzen, der den Baum noch schützt
Hintergründe dazu findest du beim Baumpflegeportal.
Das Grundprinzip: Harz, eine Ölgrundlage und Wachs werden nach einem geprüften Rezept behutsam verarbeitet, Verunreinigungen herausgefiltert und die Salbe in saubere, trockene Döschen gefüllt. Das Erhitzen und heiße Abfüllen gehört in Erwachsenenhände.
Ein genaues Rezept mit Mengen, Temperaturen und allen Arbeitsschritten habe ich in meinem E-Book zusammengestellt: Harzsalbe herstellen. Bitte nicht mit improvisierten Mengen loslegen, sonst wird die Salbe zu hart, zu weich oder brennt an.

Wichtig fürs Verschenken:
- Zutaten und Herstellungsdatum auf die Dose schreiben.
- Allergien bedenken. Harzbestandteile können Kontaktallergien auslösen. Wenn du von einer Unverträglichkeit weißt, wähl lieber ein anderes Geschenk.
- Keine Heilversprechen. Eine Harzsalbe ist ein schönes Naturprodukt, kein universelles Wundmittel.
Was Harz sonst noch alles kann: 16 Möglichkeiten, wie dir Harz in der Wildnis hilft
5. Geschnitzter Pfannenwender: ein Geschenk für den Alltag
Ein Ast, ein Messer und ein paar Abende.
Ich mag dieses Geschenk besonders, weil es nicht ins Regal wandert. Ein Pfannenwender wird benutzt.
Und beim Schnitzen kannst du an die Person denken, für die er gedacht ist: Wie groß ist ihre Hand? Kocht sie in einer großen Pfanne oder einer kleinen? Mag sie es schlicht oder verspielt?

Welches Holz? "Ein Ast" ist natürlich eine Vereinfachung. Du brauchst ein sicher bestimmtes, sauberes und gesundes Stück Holz, das breit genug für die Wenderfläche ist. Für Küchenkontakt kein morsches Material, kein behandeltes Bauholz und keine Holzart, die du nicht sicher kennst. Ahorn, Birke und Linde sind gute Ausgangshölzer.
Welche Hölzer sich eignen und welche du besser meidest:
- Welches Holz zum Schnitzen? Die besten Holzsorten
- Giftige Hölzer beim Schnitzen und in der Wildnisküche
So gehst du grundsätzlich vor:
- Umriss auf dem Rohling anzeichnen.
- Grobe Form herausarbeiten.
- Griff und Wenderfläche kontrolliert ausarbeiten.
- Kanten abrunden, Oberfläche glätten.
- Die Wenderfläche dünn genug für den Gebrauch, aber nicht so dünn, dass sie instabil wird.
- Frisches Holz trocknen lassen und nur eine Oberflächenbehandlung verwenden, die für Lebensmittelkontakt geeignet ist.
Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Ahorn findest du in meinem Kurs Mission: Holzspatel (5 Video-Module • Vom Ast zum fertigen Holzspatel • 12 Monate Zugang).
Ehrlich eingeplant: Das ist kein Zehn-Minuten-Projekt. Rechne mit mehreren ruhigen Arbeitsphasen. Und wenn Kinder mitschnitzen, brauchen sie eine Einführung und Begleitung, die zu ihrem Können passt.
Für den Einstieg ins Schnitzen:
- 7 Dinge, die ich vor meinem ersten Schnitzprojekt gerne gewusst hätte
- Holzlöffel schnitzen: wie du anfängst und was du brauchst
- Warum ein scharfes Messer sicherer ist als ein stumpfes
6. Lederbeutel: rund, praktisch und ohne Nähen
Teller als Schablone, Bürolocher, Schnur. Ein überschaubares Projekt, das an einem Abend fertig werden kann, wenn das Material passt.
Und das Ergebnis ist ein kleiner Beutel für Murmeln, Feuerstahl, Kräuter oder andere kleine Schätze.
Was du brauchst:
- Ein Stück geschmeidiges Leder (ein Reststück reicht oft)
- Papier, einen Teller oder Deckel als Schablone, einen Stift
- Eine scharfe Schere
- Eine Kordel oder Lederschnur
- Ein passendes Lochwerkzeug

So gehst du vor:
- Kreis aufs Papier zeichnen, ausschneiden, Lochpositionen gleichmäßig markieren.
- Vorlage auf die Rückseite des Leders übertragen.
- Leder ausschneiden.
- Löcher mit genügend Randabstand setzen.
- Schnur abwechselnd durch die Löcher fädeln.
- Zuziehen, fertig ist der Beutel.
Zwei Tipps:
- Ein Bürolocher funktioniert nur bei dünnem, weichem Leder. Bei dickerem Leder brauchst du eine Lochzange.
- Beim Zuziehen wird der Beutel deutlich kleiner als der Kreis. Plane den Durchmesser großzügig.
Die komplette Bilderanleitung mit Randabstand und allen Details: Wie du dir einen Lederbeutel herstellst
Ehrlich gesagt: Leder ist kein Waldfund. Aber ein vorhandenes Reststück sinnvoll zu verwenden, passt für mich gut zum Gedanken des Naturhandwerks. Warum ich Leder überhaupt nutze, habe ich hier aufgeschrieben: Warum ich Leder und Wolle als Ausrüstung nutze
Wer mit dem Leder weitermachen will: Lederknöpfe selbst herstellen
7. Birkenrindendose: ein besonderes Behältnis aus einem vertrauten Material
Birkenrinde ist eines der faszinierendsten Materialien, die der Wald zu bieten hat. Wasserabweisend, biegsam, wunderschön gemasert. Und aus ihr entsteht eine Dose, deren Struktur sichtbar bleibt.
Kein beliebiges Seriengeschenk, sondern eine Dose, die du selbst gestaltet hast.

Woher das Material? Aus der Rinde einer umgestürzten Birke, niemals vom lebenden Baum. Wer Rinde vom stehenden Baum abzieht, kann ihn ernsthaft schädigen.
Das Grundprinzip: Rinde auswählen und reinigen, Abmessungen planen, Rinde zur gewünschten Form zusammenfügen, Boden und gegebenenfalls Deckel passend herstellen und die Kanten nacharbeiten.
Wie die Rinde zur Dose wird, hängt stark von Modell, Rindenqualität und Verbindungstechnik ab. Eine konkrete Anleitung für eine kleine Variante findest du hier: Wie du eine Streichholzschachtel aus Birkenrinde herstellst
Wofür die Dose taugt: für kleine Erinnerungsstücke, Zunder oder andere trockene Kleinigkeiten. Als Lebensmitteldose oder wasserdichten Behälter würde ich sie nicht verschenken.
Warum Birkenrinde ein echtes Survival-Wunder ist: Birkenrinde: Anwendungsbeispiele

Verpackung und persönliche Note
Ein selbst gemachtes Geschenk verdient eine Verpackung, die dazu passt. Ein paar Ideen:
- Vorhandenes nutzen: Gläser, Dosen und Papier, die du schon hast.
- Eine Karte beilegen: Schreib, warum du gerade dieses Geschenk für diese Person gemacht hast. Das ist oft der schönste Teil.
- Bei Tee und Salbe: Zutaten und Herstellungsdatum angeben.
- Einen Pflege- oder Verwendungshinweis beifügen: Wie wird der Pfannenwender gepflegt? Wie wird der Tee zubereitet?
- Kombinieren: Lesezeichen und Buch. Blätterdruck-Karte und Tee. Eine kleine Nachricht in der Birkenrindendose.
Und vielleicht die schönste Idee von allen: Schenk den gemeinsamen Werkelnachmittag. Statt alles allein vorzubereiten, stellt ihr die Geschenke zusammen her. Mit Kindern, mit Freunden, mit Großeltern.
Weitere Ideen fürs gemeinsame Draußensein im Herbst: Mach diesen Herbst etwas, das du noch nie gemacht hast (7 Ideen für draußen)
Es muss nicht perfekt sein
Das Lesezeichen wird vielleicht nicht ganz gerade. Der Blätterdruck verrutscht beim ersten Mal. Der Pfannenwender ist etwas dicker als geplant.
Das macht nichts.
Entscheidend ist nicht, ob das Geschenk aussieht wie aus dem Laden. Entscheidend ist, dass die beschenkte Person merkt: Jemand hat an mich gedacht und sich dafür Zeit genommen.
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Und dann fang an.
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Autor des Ratgebers
Martin Gebhardt
Hey, ich bin Martin und ich bin Wildnis-Mentor. Auf meinem Blog lernst du die Basics sowie zahlreiche Details zum Outdoor-Leben. Schnapp dir meine 35 einfach umsetzbaren Survival-Hacks, um ab morgen nicht mehr planlos im Wald zu stehen. Lies mehr über mich auf meiner “Über mich”-Seite.
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