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Wie du dich auf einen nuklearen Angriff vorbereitest – eine Atombombe überleben

Würdest du eine Atombombe oder einen Atomkrieg überleben? Bereite dich mit diesem Leitfaden auf das, was du in einem nuklearen Notfall brauchst, vor.

von Martin Gebhardt | Prepping | noch kein Kommentar | Lesezeit 13 Min
Wie du dich auf einen nuklearen Angriff vorbereitest – eine Atombombe überleben

Martin Gebhardt

Von Martin Gebhardt. Schaue auf seine “Über mich”-Seite und abonniere seinen Newsletter.


Aktuelle Spannungen durch Kriege, wie der von Wladimir Putin, vollständig atomar aufgerüstete Staaten, wie Nordkorea, Existenz von Schurkenstaaten und die scheinbaren Wiederbelebung der Atomkraft bringen uns in eine fatale Lage.

Wer drückt zuerst den „roten Knopf“ oder wann kommt es zu einem Reaktor-Unglück?

Dieser Ratgeber soll dir zwar insbesondere dabei helfen, einen nuklearen Angriff oder einen Atomkrieg zu überstehen, doch können die entsprechenden Tipps auch im Falle eines Reaktor-Unglücks im Stile von Tschernobyl angewandt werden.

Vermutlich glaubst du, dass es unmöglich ist, den Abwurf einer Atombombe in deiner Nähe zu überleben

Schließlich handelt es sich hierbei um eine unfassbar zerstörerische Kraft, die nahezu alles, was sich in ihrer unmittelbaren Umgebung befindet, zerstört, richtig?

Ja und nein.

Sicher, ein nuklearer Schlag ist enorm tödlich, doch gibt es Mittel und Wege, mit denen du auch dieses apokalyptische Vorkommnis überleben kannst.

Damit du dazu in der Lage bist, solltest du aber zuerst verstehen, wie ein Nuklearschlag funktioniert und welche Auswirkungen er genau hat. Dasselbe gilt natürlich für ein Reaktor-Unglück.

Angesichts dessen erhältst du in diesem Artikel einen Einblick in die Funktions- und Wirkungsweise einer Atombombe und erfährst, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort Überlebensmöglichkeiten für dich bestehen.

Ein erster Überblick

Wie du weißt, handelt es sich bei einer Atombombe um das ultimative Instrument der Zerstörung, das alles und jeden in seiner Nähe pulverisiert. Dennoch ist es nicht die Explosion allein, welche das Gefahrenpotenzial der Bombe so gewaltig macht.

Selbst kleine Atomschläge, sogenannte „taktische Atomschläge“ oder „tactical nukes“ sind dazu in der Lage, enormen Schaden anzurichten. Dabei benötigen diese nicht einmal einen Bruchteil der Explosionsgewalt ihrer größeren Vettern.

Trotzdem ist auch diese Explosion mächtig genug, um alle brennbaren Stoffe, inklusive Kleidung und Fleisch, in wenigen Millisekunden in Brand zu stecken oder zu pulverisieren.

Das Licht und die Hitze einer großen nuklearen Explosion sind so stark, dass sie vom Weltraum aus gesehen werden können.
Das Licht und die Hitze einer großen nuklearen Explosion sind so stark, dass sie vom Weltraum aus gesehen werden können.

Das gilt auch dann, wenn du dich ein paar Kilometer von der Explosion entfernt befindest.

Bist du einer der „Glücklichen“, welche den Atomangriff mehr oder weniger unbeschadet überstehen, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit dennoch daran zu leiden.

Die radioaktive Strahlung, welche von der Bombe ausgeht, macht dich binnen Tagen oder Wochen krank oder tötet dich.

Insbesondere der radioaktive Staub, der nach der Explosion zu Boden fallen wird, kann bei Hautkontakt bereits schwere Strahlungsschäden verursachen. Bist du all dem zeitweise ausgesetzt, steigt das Krebsrisiko rasant und exponentiell.

Das sind keine allzu rosigen Aussichten, korrekt? Wie du in diesem Blog bereits häufig lesen durftest, gehört zum Prepper-Dasein eine ganze Packung Realismus, weswegen du auch hier lediglich Tatsachen geschildert bekommst.

Doch keine Sorge, es gibt für alles Lösungsansätze.

Der erste Schritt: die Atombombe und Kernwaffen verstehen

Bevor du mit der Planung beginnst, solltest du zuallererst verstehen, welche Mechanismen bei einer Atombombe wirken und was sie so gefährlich macht. Wie auch in anderen Bereichen gilt hier „Wissen ist Macht“.

Die Atombombe ist ein Tötungswerkzeug per excellence, sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht.

Umso wichtiger ist es für dich, die Funktionsweisen dahinter zu verstehen. So kannst du Techniken entwickeln und Pläne schmieden, die dein Überleben sichern. Vor allem 5 Primärfaktoren machen einen nuklearen Angriff für dich so gefährlich:

  • Schockwelle
  • Lichtblitz
  • Ionisierende Strahlung
  • Fallout (Radioaktiver Niederschlag)
  • Elektromagnetischer Impuls (EMP)

Neben diesen 5 Primärfaktoren spielt natürlich auch der gewaltige Radius der Atombombe eine Rolle.

Eine 2020 von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass eine kleine Atombombe von 20 Kilotonnen auf Berlin, bereits 145.000 Tote und Schäden in einem Radius von 6 km bedeuten würde.

Damit du die 5 Primärfaktoren etwas genauer einschätzen kannst, beleuchten die nächsten Abschnitte diese für dich ein wenig genauer.

Dieser Artikel soll dir keine Angst machen, sondern dich lediglich von der Wichtigkeit überzeugen, die Atomwaffe als Ganzes zu verstehen und die Fähigkeit zu entwickeln, trotz ihrer enormen Zerstörungskraft zu überleben.

1. Die Schockwelle

Wie bei jeder Explosion sind die Schockwelle und der mit dieser Hand in Hand gehende Feuerball die Quelle Nummer 1 für jedwede Zerstörung. Je weiter du dich von der Explosion entfernt befindest, desto weniger kann dir diese anhaben.

In der Nähe des Ground Zero, also der Einschlagstelle, besteht keinerlei Hoffnung auf Überleben. Im näheren Radius der Explosion wird sämtliche Materie innerhalb von Millisekunden pulverisiert. Die meisten Atombomben stoßen nicht nur eine Schockwelle aus, sondern mindestens zwei.

Solltest du dich also weit genug entfernt von der Explosion befinden und die Möglichkeit gefunden haben, Deckung zu suchen, verweile dort mindestens so lange, bis alle Druckwellen über dich hinweggeflogen sind.

Für gewöhnlich stößt eine Druckwelle ihre Umgebung mit unfassbarer Wucht ab, zieht diese wieder an und stößt sie erneut mit etwas weniger Kraft ab.

2. Der Lichtblitz

Der Lichtblitz bedroht dich gemeinsamen mit der auftretenden Wärmestrahlung. Blickst du in den Lichtblitz hinein, können schwere Schäden der Augen eine unmittelbare Folge sein.

Wichtig: Selbst, wenn du dich weit von der Explosion entfernt befindest, kann der Lichtblitz dich auch noch aus mehreren Kilometern Entfernung blenden, vermeide also unbedingt jeden Blickkontakt!

Die Chancen, durch einen Lichtblitz verletzt zu werden, sind gering, aber es passiert. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, wenn der Blitz in der Nähe deiner Augen ist. Wenn du in den Lichtblitz blickst, kann dies unmittelbar zu schweren Augenschäden führen.
Die Chancen, durch einen Lichtblitz verletzt zu werden, sind gering, aber es passiert. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, wenn der Blitz in der Nähe deiner Augen ist. Wenn du in den Lichtblitz blickst, kann dies unmittelbar zu schweren Augenschäden führen.

Die Wärmestrahlung wird dir mit extremer Hitze entgegenschießen. Auch noch in weiter Entfernung sind schwere Verbrennungen und Entzündungen brennbarer Materialien möglich.

Wie stark diese beiden Faktoren wirken, hängt von der Wucht der Explosion und der Größe des Feuerballs ab.

3. Ionisierende Strahlung

Nun kommen wir zu einer etwas subtileren Methode der Tötung: ionisierende Strahlung. Hierbei handelt es sich um einen Sammelbegriff für zahlreiche Formen radioaktiver Strahlung, die bei der Explosion einer Atombombe freigesetzt werden.

Manche Formen der Strahlung werden über das Atmungssystem aufgenommen, wieder andere Formen über die Haut. Kommst du damit in Berührung, kannst du mit nicht selten irreversiblen Schäden deiner DNA rechnen.

Ionisierende Strahlung ist ein Sammelbegriff für viele Formen radioaktiver Strahlung. Sie werden zusammen als ionisierende Strahlung bezeichnet, weil sie alle Arten von Energie sind, die sich als Wellen ausbreiten. Die Wellen, die von diesen Explosionen ausgehen, werden viel Energie haben und alles auf ihrem Weg beschädigen.
Ionisierende Strahlung ist ein Sammelbegriff für viele Formen radioaktiver Strahlung. Sie werden zusammen als ionisierende Strahlung bezeichnet, weil sie alle Arten von Energie sind, die sich als Wellen ausbreiten. Die Wellen, die von diesen Explosionen ausgehen, werden viel Energie haben und alles auf ihrem Weg beschädigen.

Je nachdem, welcher Strahlungsmenge du ausgesetzt wirst, kommst du besser oder schlechter davon. Niedrige Mengen an Strahlung können Strahlenkrankheit auslösen, was dich aber nicht unbedingt (sofort) tötet.

Höhere Strahlendosen können dich unter Umständen innerhalb weniger Stunden oder gar Minuten töten.

4. Fallout (Radioaktiver Niederschlag)

Radioaktiver Niederschlag ist eine der weiträumigsten Bedrohungen eines nuklearen Angriffs.

Durch die gewaltige Explosion werden radioaktive Partikel hoch in die Luft geschleudert. Was hochfliegt, muss im Laufe der Zeit auch wieder herunterkommen.

Radioaktiver Fallout ist die weitreichendste Bedrohung durch einen nuklearen Angriff. Er kann sich kilometerweit ausbreiten und alles kontaminieren, was er berührt, was Menschen und Tieren gleichermaßen dauerhaften Schaden zufügt.
Radioaktiver Fallout ist die weitreichendste Bedrohung durch einen nuklearen Angriff. Er kann sich kilometerweit ausbreiten und alles kontaminieren, was er berührt, was Menschen und Tieren gleichermaßen dauerhaften Schaden zufügt.

Dieser radioaktive Niederschlag, auch Fallout genannt, kann dieselbe Wirkung wie die vorher genannte ionisierende Strahlung haben.

Schließlich handelt es sich hier um nichts anderes als herabregnende Materie, die bis zum Rand mit radioaktiver Strahlung gefüllt ist.

5. Elektromagnetischer Impuls (EMP)

Der elektromagnetische Impuls schadet organischer Materie, also auch dir, nicht direkt.

Vielmehr sorgt er dafür, dass sämtliche in der Nähe befindliche Elektronik aufhört zu funktionieren. Das Problem dabei ist, dass damit auch jedwede vitale Infrastruktur, wie Krankenhäuser oder öffentliche Verkehrsnetze, gemeint ist.

was ist ein emp angriff

Die Versorgung der Verwundeten oder eine koordinierte Flucht wird damit enorm erschwert oder gar unmöglich gemacht.

Wie du deine Elektronik vor einem elektromagnetischen Impuls schützt, liest du in meinem Ratgeber "EMP-Angriff: Ein Leitfaden für Anfänger zum Vorbereiten, Schützen und Verteidigen".

Was lässt sich daraus schließen?

Vermutlich bist du, nach all den Informationen, nicht gerade davon überzeugt, dass es überhaupt eine Möglichkeit gibt, einen nuklearen Angriff mehr oder weniger zu überstehen. Dass du so denkst, ist mehr als verständlich.

Dennoch gibt es Mittel und Wege, die dir dabei helfen, ein derartiges Szenario zu überleben. Das gilt zumindest dann, wenn du dich angemessen darauf vorbereitest.

Doch als Prepper und Freund der Krisenvorsorge ist das selbstverständlich von dir zu erwarten, oder?

Atomkrieg überleben: Wie bereitest du dich am besten darauf vor?

Um dich für den Fall einer atomaren Katastrophe so gut wie möglich vorzubereiten, solltest du primär zwei Aspekten besondere Beachtung schenken: Vorräte und Schutz.

Der Schutz soll dir dabei helfen, die unmittelbare Bedrohung der Explosion, der Schockwelle und der Hitze zu überstehen, sofern dir genug Zeit dafür bleibt, dich in deinen Schutzraum zurückzuziehen.

Die Vorräte dienen dir vorwiegend für das langfristige Überleben, wenn die hiesige Infrastruktur zusammengebrochen ist.

Damit du weißt, was du am besten vorrätig haben solltest, um den nuklearen Angriff zu überstehen, folgt in den nächsten Zeilen eine Liste mit den wichtigsten Utensilien.

1. Nahrung und Wasser

Das wird man dir vermutlich nicht sagen müssen, aber du solltest mindestens Vorräte für etwa 72 Stunden an Wasser (hier den Wasser-Vorrat berechnen) und Nahrungsmitteln (hier mein Vorratskalkulator für Nahrung) bei dir haben.

Das muss man dir wahrscheinlich nicht sagen, aber du solltest mindestens 72 Stunden lang Wasser und Lebensmittel besitzen.
Das muss man dir wahrscheinlich nicht sagen, aber du solltest mindestens 72 Stunden lang Wasser und Lebensmittel besitzen.

Ist die Infrastruktur zusammengebrochen, wird es eine Zeit lang dauern, bis die ersten Evakuierungsmaßnahmen koordiniert und gestartet werden können.

Bist du darauf angewiesen, lange allein auszuhalten, wirst du wohl keinen Zugriff auf Supermärkte oder dergleichen erhalten, weswegen du dich einzig und allein auf deine eigenen Versorgungsmaßnahmen verlassen kannst.

2. Schutzausrüstung

Du könntest dich jetzt natürlich auch in einen vollständigen ABC-Schutzanzug inklusive ABC-Schutzmaske werfen, allerdings ist das nicht nötig.

Halte stets Handschuhe und Atemschutzgeräte bereit, sodass du nicht Gefahr läufst, radioaktiv verseuchte Teilchen durch die Atemwege oder den Mund zu dir zu nehmen.

Damit du nichts missverstehst: Falls du mit einem ABC-Schutzanzug umgehen kannst, hilft dir dieser sicher am meisten. Vergiss jedoch nicht, dass es sich hier um ein Spiel auf Zeit handelt, bei dem die Zeit alles andere als dein Freund ist.

Nach der Kernschmelze in Fukushima wurde den Menschen geraten, jederzeit eine Maske und Handschuhe zu tragen, um sich vor radioaktiven Partikeln zu schützen. Es ist das Risiko nicht wert, diese Partikel einzuatmen oder einzunehmen.
Nach der Kernschmelze in Fukushima wurde den Menschen geraten, jederzeit eine Maske und Handschuhe zu tragen, um sich vor radioaktiven Partikeln zu schützen. Es ist das Risiko nicht wert, diese Partikel einzuatmen oder einzunehmen.

3. Radio und Funkgeräte

Für den Notfall solltest du auf jeden Fall ein Radio sowie Notfallfunkgeräte bei dir tragen. Beides sollte Batterie- oder Kurbelbetrieben sein.

Was auch passiert, die meisten Anweisungen und Informationen der Regierung werden nach wie vor über das Radio wahrnehmbar sein, weswegen du für diese auf jeden Fall empfänglich bleiben solltest.

Bedenke aber, dass es eine Weile dauern kann, bis die Frequenzen zu dir durchdringen. Kurz nach der Detonation der Bombe wird es vermutlich nicht möglich sein, überhaupt Signale zu empfangen.

Wenn du dich in einer Notsituation befinden, möchtest du zuallererst mit Menschen in deiner Umgebung kommunizieren können. Mobilfunkmasten funktionieren möglicherweise nicht, dann bleibt nur die Möglichkeit, durch ein Radios an Informationen zu kommen.
Wenn du dich in einer Notsituation befinden, möchtest du zuallererst mit Menschen in deiner Umgebung kommunizieren können. Mobilfunkmasten funktionieren möglicherweise nicht, dann bleibt nur die Möglichkeit, durch ein Radios an Informationen zu kommen.

4. Medizinisches Equipment

Dass du mindestens ein Erste-Hilfe-Set pro Person bei dir tragen solltest, ist selbstverständlich. Sorge am besten zusätzlich für Möglichkeiten, Brandwunden zu behandeln, zum Beispiel durch spezielle Verbände.

Es versteht sich von selbst, dass du pro Person mindestens ein Erste-Hilfe-Set mitführen solltest.
Es versteht sich von selbst, dass du pro Person mindestens ein Erste-Hilfe-Set mitführen solltest.

In deiner Situation besonders wichtig sind Kaliumiodid- sowie Kohletabletten. Beides hilft dir, zumindest im Maße, gegen die dich belastende radioaktive Dosis.

Des Weiteren solltest du die Möglichkeit der Kühlung besitzen. Das kann insbesondere nach Auftreten des Lichtblitzes sowie der folgenden Hitzewelle sein.

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5. Wechselkleidung

Logischerweise solltest du die Kleidungsstücke, welche du während der Detonation und des darauffolgenden Horrors getragen hast (sofern sie noch am Stück sind) wechseln.

Verpacke die Ersatzkleidung, wenn möglich, gut, um frische und nicht radioaktive Kleidung parat zu haben.

6. Beleuchtungsmöglichkeiten

Wenn der Nuklearschlag seine volle Wirkung entfaltet hat, werden für gewöhnlich erst einmal die Lichter ausgehen. Halte also Taschenlampen, Laternen, Kerzen oder anderweitige Möglichkeiten der Beleuchtung bereit.

Vor allem in der Nacht möchtest du dich, trotz fehlenden Stroms, angemessen orientieren können. Bedenke dabei, dass die Taschenlampe, so wie auch die Notradios, Batterie- oder Kurbelbetrieben sein sollten.

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7. Hygiene

Was von manchen Preppern gerne vernachlässigt wird, sind Hygieneartikel. Je nach Bedarf, solltest du stets Desinfektionsmittel, Seife, Abfallbeutel, Baby-Tücher, Feuchttücher, Puder und Ähnliches griffbereit haben.

Falls du dich fragst, welche Bedeutung Körperhygiene in einer solchen Situation hat, wirf einmal einen genauen Blick auf die hygienischen Zustände im Mittelalter sowie deren Konsequenzen.

Ohne Strom und funktionierendes Abwassersystem wird deine Körperhygiene enorm leiden, ohne Vorbereitung zumindest.

Entzündungen, Krankheiten und schwere Seuchen können die Folge sein – und wenn du einmal ehrlich bist, sind gefährliche Wundinfektionen oder Seuchen das Letzte, was du in deiner aktuellen Situation gebrauchen könntest.

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8. Fertigkeiten aneignen

Die Welt um uns herum verändert sich ständig. Es kann schwierig sein, mit den Änderungen Schritt zu halten. Aber es ist wichtig, über Fähigkeiten zu verfügen, die dir helfen, eine Krise oder Katastrophe zu überstehen.

Die wichtigste Fähigkeit ist, kritisch zu denken und Probleme zu lösen. Du solltest auch in der Lage sein, gut zu kommunizieren und mit anderen zusammenzuarbeiten. Diese Fähigkeiten helfen dir nicht nur in der Krise, sondern auch im Alltag.

Beispiele für Fertigkeiten, die du dir aneignen solltest:

  • einen Plan für eine Krise ausarbeiten
  • wissen, wie man Feuer macht
  • sich tarnen und der „Graue Mann“ sein
  • Erste Hilfe anwenden
  • Navigation und Orientierung

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Wo solltest du dich am besten aufhalten?

Neben all der Vorbereitung in Bezug auf deine Materialien, spielt natürlich dein Aufenthaltsort eine mindestens genauso große Rolle.

Aus diesem Grund solltest du zuallererst damit beginnen, deine nähere Umgebung auszukundschaften und dort nach sicheren Orten zu suchen.

Prüfe deswegen hauptsächlich die Orte, an denen du dich über einen längeren Zeitraum aufhältst, wie deine Arbeitsstelle, dein Zuhause oder bei Freunden und Verwandten. Wisse stets darüber Bescheid, wie du schnell an einen sicheren und geschützten Ort gelangst.

Die Faustregel lautet: je massiver das Gebäude, desto besser bist du geschützt.

Als Faustregel gilt: Je größer das Gebäude, desto besser bist du vor nuklearen Gefahren geschützt. Dies liegt daran, dass Gebäude mit mehr Masse eine stärkere Abschirmung besitzen, die dazu beitragen, die Bewohner vor Strahlung zu schützen. Dazu gehört auch sicherzustellen, dass Atomschutzbunker viel Beton und Blei besitzen, um eine angemessene Abschirmung der Insassen zu gewährleisten.
Als Faustregel gilt: Je größer das Gebäude, desto besser bist du vor nuklearen Gefahren geschützt. Dies liegt daran, dass Gebäude mit mehr Masse eine stärkere Abschirmung besitzen, die dazu beitragen, die Bewohner vor Strahlung zu schützen. Dazu gehört auch sicherzustellen, dass Atomschutzbunker viel Beton und Blei besitzen, um eine angemessene Abschirmung der Insassen zu gewährleisten.

Ebenso unterirdische Strukturen können dir als Schutz dienen, insbesondere vor radioaktivem Niederschlag. Auch falls du nicht die Möglichkeiten oder Zeit hast, den Schutzraum deiner Wahl zu erreichen, gilt: halte dich, wann immer möglich, innerhalb eines Gebäudes auf.

Ein gewöhnliches Fahrzeug bietet dir keinerlei Schutz, weder vor der Druckwelle noch der Radioaktivität. Im Freien bist du der tödlichen Macht eines Nuklearschlages ohnehin vollständig ausgesetzt.

Suche also schnell Zuflucht im massivsten Gebäude, das du gerade erreichen kannst und verbleibe dort!

Des Weiteren solltest du dir womöglich über deinen aktuellen Wohnort Gedanken machen. Im Normalfall wird in der heutigen Zeit niemand mehr stumpf Atombomben auf Städte werfen, ohne dabei strategisch wertvolle Ziele auszulöschen.

Prüfe also, ob du aktuell in der Nähe eines solch strategisch wichtigen Ziels wohnst.

Lebst du vielleicht direkt neben dem Kanzleramt oder einem anderen wichtigen Regierungsorgan? Befindet sich dein Haus womöglich nur ein paar hundert Meter von einer bedeutsamen Militärbasis entfernt oder liegt direkt im Industriegebiet, zusammen mit Chemiefabriken?

Um in diesen Zeiten sicher zu sein, müssen die Menschen wissen, welche Städte in der Nähe strategisch wichtiger Ziele liegen.
Um in diesen Zeiten sicher zu sein, müssen die Menschen wissen, welche Städte in der Nähe strategisch wichtiger Ziele liegen.

Falls ja, dann gibt es leider schlechte Nachrichten: Ein Nuklearschlag auf diese Gebiete ist wahrscheinlicher als anderswo.

Falls du mit diesem Risiko nicht zurechtkommst, solltest du tatsächlich über einen Umzug nachdenken, oder dich noch besser vorbereiten.

Doch vergiss nicht: Im unmittelbaren Explosionsradius einer Atombombe bleibt nichts als Staub zurück. Wenn, dann solltest du dich zumindest nicht direkt an einem strategisch wichtigen Ziel befinden.

Falls du bereits eine Warnung erhalten hast, …

… hast du einen kleinen, aber keinesfalls unbedeutenden Vorteil erhalten, der dir ermöglicht, das unvermeidliche Desaster zu überleben.

Sollte die Regierung oder eine anderweitige legitime Autorität alles in Alarmbereitschaft oder eine Ausgangssperre versetzen, hast du maximal eine halbe Stunde Zeit, bis es zum Einschlag dieser Massenvernichtungswaffe kommt.

Damit du diese Zeit auch angemessen nutzt, ist ein vorher festgelegter Plan essenziell und kann dir dein Überleben sichern.

Nimm dir alle obigen Tipps zu Herzen: Suche Schutz, schaue nicht in den Lichtblitz oder die Richtung der Explosion, und schütze, was du hast, so gut du kannst vor der nuklearen Explosion!

Was, wenn du die Bombe überstanden hast?

Solltest du den Atomangriff mehr oder minder am Stück und handlungsfähig überlebt haben, sind die nächsten Stunden und Tage entscheidend.

Halte dich auf jeden Fall in geschlossenen Räumen auf, um dem radioaktiven Niederschlag zu entgehen. Die gute Nachricht ist, dass auch dessen schädliche Wirkung mit der Zeit nachlässt.

In den nächsten Tagen ist es besonders wichtig, die gefährliche Strahlung von dir und deinen Liebsten fernzuhalten, weswegen du dich an sämtliche Tipps und Tricks diesbezüglich halten solltest, die du bisher erfahren hast.

Entsorge kontaminierte Kleidung, halte dich drinnen auf, sorge für deine Hygiene und versuche, den Kontakt zur Außenwelt per Radio und Funk aufrechtzuerhalten.

Hilfe für deine Mitmenschen

Tunlichst vermeiden solltest du, selbstständig nach draußen zu gehen, um andere Menschen zu finden.

Zu groß ist die Gefahr, selbst von der gefährlichen Strahlung akut verseucht und getötet zu werden. Versuche zwar den Kontakt nach außen zu halten, bleibe dabei allerdings stets geschützt.

Sollten sich andere Menschen bei dir einfinden, treffe alle Maßnahmen zur Dekontamination, die möglich sind. Dazu gehören unter anderem ein Kleidungswechsel sowie die Reinigung des Körpers.

Fragen und Antworten

Ist ein Atomkrieg in Deutschland möglich?

Ein Atomkrieg ist grundsätzlich in jedem Land möglich, auch in Deutschland. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Atomkrieg in Deutschland stattfinden wird.

Kann man einen Angriff mit Nuklearwaffen überleben?

Die Chancen, einen Angriff mit Nuklearwaffen zu überleben, hängen von einer Reihe von Faktoren ab. Unter anderem von der Größe und dem Typ der Waffe, der Höhe und dem Winkel der Detonation sowie der Nähe der Explosion zu Gebäuden oder anderen Objekten. Im Allgemeinen sind die Chancen, einen Angriff zu überleben, jedoch sehr gering.

Was bedeutet nuklearer Winter?

Ein nuklearer Winter ist eine Hypothese, wonach ein globaler Krieg mit Kernwaffen aufgrund der riesigen Mengen an Ruß und Staub, die in die Atmosphäre aufsteigen würden, zu einer Abkühlung der Erde führen könnte.

lichtblitz bombe

Was ist Fallout bei einer nuklearen Bombe?

Fallout ist der radioaktive Niederschlag, der sich nach einem Atomkrieg auf die Erde legt. Der Begriff kann sich auch auf die radioaktiven Trümmer beziehen, die nach der Explosion auf den Boden fallen.

Was passiert, wenn eine Atombombe deine Stadt trifft?

Wenn eine Atombombe deine Stadt trifft, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit sterben. Die Bombe wird eine riesige Explosion verursachen, die alles in der Umgebung zerstören wird. Die Radioaktivität der Bombe kann auch dazu führen, dass Menschen in der Umgebung krank werden oder sterben.

Wie kann ich mich am besten vor Strahlung bei einem nuklearen Angriff schützen?

Die beste Möglichkeit, sich vor Strahlung bei einem nuklearen Angriff zu schützen, ist in einem Schutzbunker zu bleiben. Schutzbunker bieten den besten Schutz vor radioaktiver Strahlung.

Wie schützt sich Europa vor einem Angriff mit Atomwaffen?

Es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage. Europa könnte sich durch die Aufrüstung mit atomaren Waffen schützen, aber dies würde auch das Risiko einer Eskalation bergen. Eine andere Möglichkeit wäre, sich auf die Abschreckung zu verlassen und zu hoffen, dass kein Staat es wagen würde, Atomwaffen gegen Europa einzusetzen.

Fazit: Du kannst einen nuklearen Angriff überleben – mit einer Mischung aus Glück und gewissenhafter Vorbereitung

Wie bereits zu Beginn erwähnt: Befindest du dich in unmittelbarer Nähe der Explosion, bleibt von dir nicht mehr als Staub übrig, wenn überhaupt.

Bist du aber weit genug davon entfernt, hast dich vernünftig vorbereitet und Schutz gefunden, besteht die Möglichkeit, eine derart machtvolle Katastrophe zu überleben. Dasselbe gilt natürlich auch für deine Liebsten.

Wie immer beim Prepping helfen dir ein klarer Kopf und vernünftige Vorbereitung, um jedwede Herausforderung zu meistern.

Beginne also noch heute mit den Vorbereitungen, indem du dich am besten noch ein wenig auf meinem Blog und in der Prepping-Kategorie umsiehst.

Hier erfährst du wertvolle Tipps und Tricks, die du schnell und unkompliziert in der Praxis anwenden kannst.

Bleibe stets aufmerksam und wissbegierig!

Dein Martin

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Martin Gebhardt

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